Lakai

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Ein Kammerdiener (Mitte) und ein Lakai (rechts) schenken Wein ein[1]

Lakai (frz.: laquais – Fußsoldat) war ein bezahlter Diener in Livree und bezeichnet einen übertrieben unterwürfigen Angestellten.[2]

Im Zweiten Weltkrieg wurde Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel unter Offizieren wegen seiner Unterwürfigkeit gegenüber Hitler Lakeitel genannt.[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aus: H. Reuß zu Köstritz: Der korrekte Diener, Paul Parey Verlag, Berlin 1900, S. 21
  2. Duden | Lakai | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Synonyme, Herkunft. Abgerufen am 29. Mai 2017.
  3. vgl. Gerhard Boldt : Die letzten Tage der Reichskanzlei, 1947 sowie GröFaZ.