Lauhata

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Suco Lauhata
Der Suco Lauhata liegt im Nordwesten des Verwaltungsamts.
Das Gefängnis Ai Pelo
Daten
Fläche 20,07 km²[1]
Einwohnerzahl 3.639 (2010)[2]
Chefe de Suco Emilio Barreto
(Wahl 2009)
Orte Position[3] Höhe
Caimegi 8° 36′ S, 125° 23′ O 452 m
Caimegulo 8° 36′ S, 125° 24′ O 400 m
Camalehou 8° 36′ S, 125° 21′ O 504 m
Durubasa 8° 37′ S, 125° 23′ O 529 m
Kumahu 8° 36′ S, 125° 22′ O 572 m
Pissu Craic (Nord) 8° 35′ S, 125° 22′ O 102 m
Pissu Craic (Süd) 8° 36′ S, 125° 23′ O 279 m
Pissu Lete 8° 35′ S, 125° 21′ O 161 m
Raucassa 8° 34′ S, 125° 23′ O m
Pissu Craic (Süd) (Osttimor)
Pissu Craic (Süd)
Pissu Craic (Süd)

Lauhata ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Bazartete (Gemeinde Liquiçá).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmal für den Freiheitskämpfer Felixberto Maria dos Santos
Vulkanische Gasblasen am Bubble Beach

Der Suco Lauhata liegt im Nordwesten des Verwaltungsamts und hat eine Fläche von 20,07 km².[1] Westlich liegt der Suco Maumeta, südlich der Suco Fatumasi und östlich der Suco Motaulun. Im Norden liegt die Sawusee. Aus Maumeta kommend treffen die Flüsse Hatunapa und Nunupupolo im Westen von Lauhata aufeinander und bilden den Carbutaeloa, der schließlich weiter nördlich in die Sawusee mündet. Einem Teil der Grenze zu Motaulun bildet der Failebo, der ebenfalls in der Sawusee endet.[4]

Zwischen Hatunapa und Nunupupolo liegt das Dorf Camalehou (Kamalehou). Östlich der Mündung des Carbutaeloas liegt der Ort Pissu Lete (Pisulete), während westlich davon Ausläufer der Vila de Liquiçá liegt. Weiter östlich befindet sich das Dorf Pissu Craic (Pisukaraik, Pissucaraik, Pissukaraik), das sich in einen Nord- und einen Südteil trennt. Westlich der Mündung des Failebo liegt die Ortschaft Raucassa (Raukasa, Raucasa, Rauhassa) und im Süden die Dörfer Caimegulo (Caimegi Ulu, Kamalehou), Caimegi, Kumahu und Durubasa. Grundschulen gibt es in Raucassa und Pissu Lete.[5]

Im Suco befinden sich die fünf Aldeias Caimegulo, Camalehou, Pissu Craic, Pissu Lete und Raucassa.[6]

29 km westlich von Dili liegen an der Küste im Ort Raucassa die Ruinen von Ai Pelo, eines portugiesischen Gefängnisses aus dem 19. Jahrhundert. Die auffälligen Ruinen sind heute eine Sehenswürdigkeit für Touristen.

Der Bubble Beach, an der Küste von Lauhata, ist ein beliebtes Tauchgebiet. Seinen Namen hat er von vulkanischen Gasen, die unter Wasser hervortreten.

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Suco leben 3.639 Einwohner (2010,[2] 2004: 3.207[7]). Fast 77 % der Einwohner geben Tokodede als ihre Muttersprache an. 17 % sprechen Tetum Prasa, knapp 4 % Mambai und Minderheiten Kemak oder Baikeno.[8]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1889 wurde in Ai Pelo eine Zollstation errichtet.[9]

Ende 1979 befand sich in Raucassa ein indonesisches Transit Camp für Osttimoresen, die zur besseren Kontrolle von den Besatzern umgesiedelt werden sollten.[10]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde José dos Santos Barreto zum Chefe de Suco gewählt.[11] Bei den Wahlen 2009 gewann Emilio Barreto.[12]

Söhne und Töchter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Felixberto Maria dos Santos (* 1950), osttimoresischer Freiheitskämpfer

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lauhata – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  2. a b Direcção Nacional de Estatística: Suco Report Volume 4 (englisch) (PDF; 9,8 MB)
  3. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  4. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  5. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (PDF; 486 kB)
  6. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  7. Direcção Nacional de Estatística Zensus 2004
  8. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Lauhata (tetum; PDF; 8,2 MB)
  9. History of Timor – Technische Universität Lissabon (PDF; 824 kB)
  10. „Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  12. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

Koordinaten: 8° 36′ S, 125° 23′ O