Laura Ford

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Laura Ford 2012

Laura Ford (* 1961 in Cardiff in Wales) ist eine britische Künstlerin und Bildhauerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ford wuchs in einer Schaustellerfamilie auf. Sie studierte von 1978 bis 1982 an der School of Art and Design in Bath und anschließend an der Cooper Union School of Art in New York City, wo sie den Bachelor-Abschluss machte. Den Master-Abschluss in Kunst machte sie 1983 an der Chelsea School of Art. Danach reiste sie mit ihrem Partner und Bildhauerkollegen Andrew Sabin durch Indien, wo sie Kunstkurse lehrten.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ford zeigte ihre Arbeiten in über 20 Einzel- und bisher (2011) über 45 Gruppenausstellungen. Ihre Werke sind in Sammlungen der Tate Gallery in London, bei Penguin Books und Prudential enthalten. Auch die Museen von Stoke-on-Trent, das Arts Council of Great Britain und das Staatliche Museum von Wales zeigen ihre Skulpturen. Ford repräsentierte Wales auf der 51. Biennale im Jahr 2005 in Venedig.[1] In Bad Homburg vor der Höhe waren 2009 in der Ausstellung von Skulpturen renommierter internationaler Bildhauer Blickachsen 7 zu sehen. 2012 gab es eine Auswahl ihrer Skulpturen in der Galerie Scheffel in Bad Homburg zu sehen. Im Anschluss stellte das LWL-Industriemuseum ihre Exponate den Arbeiten von Magdalena Abakanowicz gegenüber. Diese Ausstellung schloss mit einer Performance von Claudius Reimann im Textilmuseum Bocholt.[2] 2013 wurden einige ihrer Werke vor dem IG-Hochhaus der Goethe-Universität, Frankfurt am Main als Teil der Blickachsen 9 aufgestellt.

Skulpturen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 2016 wurde der Iserlohner Kunstpreis an die Künstlerin verliehen.[3][4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Abakanowicz:Ford/Ford:Abakanowoicz (2011). Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Galerie Scheffel, Bad Honburg. Bad Homburg 2011, ISBN 978-3-8375-0658-7.
  • Laura Ford: Katalog zur Wanderausstellung Sinclair-Haus – ALTANA Kulturstiftung, Bad Homburg 2009, Museum & Galerie im Prediger, Schwäbisch Gmünd 2010, und Frederick Meijer Gardens & Sculpture Park, Grand Rapids, Michigan (USA) 2011. Text von Mark Gisbourne (deutsch/englisch); Edition Scheffel, Bad Homburg 2008, ISBN 978-3-926546-54-8.
  • Laura Ford: Katalog, Centro de Arte de Salamanca, by David Lomas, Englisch, ISBN 84-95719-28-2, 2002, ISBN 978-84-95719-28-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Laura Ford – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Overview – Solo show: Laura Ford – Disagreeable People – Pippy Houldsworth Gallery (Memento des Originals vom 2. Mai 2008 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.artfacts.net
  2. Pressemitteilung des LWL
  3. Ulrich Steden: Iserlohner Kunstpreis wird wieder verliehen. In: Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung. 3. September 2016, abgerufen am 14. September 2016.
  4. Markus Sell: Iserlohner Kunstpreis 2016 geht nach England. (Nicht mehr online verfügbar.) In: European News Agency. 6. September 2016, archiviert vom Original am 16. September 2016; abgerufen am 14. September 2016. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.european-news-agency.de