Le Peletier (Métro Paris)

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Metro-M.svg Le Peletier
Métro de Paris - Le Peletier 03.jpg
Tarifzone 1
Linie(n) 07Paris m 7 jms.svg
Ort Paris IX
Eröffnung 6. Juni 1911
Station mit zwei Zügen der Baureihe MF 77
Zugang an der Rue de la Victoire mit Kandelaber des Typs Val d‘Osne

Der U-Bahnhof Le Peletier ist eine unterirdische Station der Linie 7 der Pariser Métro.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Station befindet sich im Quartier du Faubourg Montmartre des 9. Arrondissements von Paris. Sie liegt längs unterhalb der Rue La Fayette westlich deren Kreuzung mit der Rue du Faubourg Montmartre.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Namengebend ist die Rue Le Peletier, die die Rue La Fayette in Höhe des westlichen Stationsendes kreuzt. Louis Le Peletier de Mortefontaine (1730–1799) war der letzte Prévôt des marchands vor der Französischen Revolution.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Station wurde am 6. Juni 1911 nachträglich in Betrieb genommen, nachdem der Abschnitt von Opéra bis Porte de la Villette der Linie 7 bereits am 5. November 1910 eröffnet worden war.[2]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 75 m lange U-Bahnhof[3] liegt unter einem elliptischen, weiß gefliesten Deckengewölbe mit gekrümmten Seitenwänden. An den beiden Streckengleisen liegen Seitenbahnsteige.

Der einzige Zugang befindet sich an der Einmündung der Rue de la Victoire, er ist durch einen Kandelaber des Typs „Val d‘Osne“ markiert.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Linie 7 verkehren konventionelle Fünf-Wagen-Züge der Baureihe MF 77. Zwischen 1971 und 1979 liefen dort Züge der Baureihe MF 67,[4] davor solche der Bauart Sprague-Thomson.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gérard Roland: Stations de métro d'Abbesses à Wagram. Christine Bonneton, Clermont-Ferrand 2011, ISBN 978-2-86253-382-7, S. 129.
  2. Jean Tricoire: Un siècle de métro en 14 lignes. De Bienvenüe à Météor. 2. Auflage. La Vie du Rail, Paris 2000, ISBN 2-902808-87-9, S. 222 f.
  3. Brian Hardy: Paris Metro Handbook. 3. Auflage. Capital Transport Publishing, Harrow Weald 1999, ISBN 1-85414-212-7, S. 36.
  4. Jean Tricoire: op. cit, S. 227 u. 245.
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Koordinaten: 48° 52′ 29,8″ N, 2° 20′ 25,6″ O