Liberales Institut

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Logo des Liberalen Instituts

Das Liberale Institut ist eine Schweizer Denkfabrik mit Sitz in Zürich. Es wurde 1979 gegründet und wurde über Jahre von Robert Nef geleitet. Seit 2008 ist Pierre Bessard Direktor des Instituts. Vorsitzender des Stiftungsrates ist der Jurist Daniel Eisele. Weitere Stiftungsratsmitglieder sind Robert Nef, die Unternehmer Daniel Model und Sandro Piffaretti, der Publizist Beat Gygi, der Pfarrer Peter Ruch sowie die Hochschullehrer Christoph Frei und Victoria Curzon-Price.[1]

Die Organisation wird nach eigenen Angaben durch private Zuwendungen finanziert. Eine formelle Mitgliedschaft ist im Freundes- und Fördererkreis möglich. Das Institut gehört zum Stockholm Network, einem internationalen Verbund wirtschaftsliberal orientierter Denkfabriken. Es vergibt den Röpke-Preis für Zivilgesellschaft, den 2010 der Bankier Karl Reichmuth, 2011 der Publizist Beat Kappeler, 2012 der Ökonom Bruno Frey, 2013 der Ökonom Charles B. Blankart und 2014 der Ökonom Peter Bernholz erhielten.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stiftungsrat erneuert sich per Kooptation und wählt einen Präsidenten aus seiner Mitte sowie den Direktor des Instituts, der zugleich Mitglied des Stiftungsrats ist. Zudem genehmigt er das Budget sowie Jahresbericht und Jahresrechnung.

Das operative Team besteht aus einem Projektleiter, assoziierten Mitarbeitern, Forschern sowie einem Forschungsleiter.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Institut veröffentlicht eine Buchreihe unter der Bezeichnung Edition Liberales Institut.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Philosoph Georg Kohler, einst Mitglied des Instituts, kritisierte die Institution in einem Essay für das Tagi-Magi als „einseitig wirtschaftsliberal“ und der „staatskritisch-antizentralistischen Lehre“ verschrieben.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.libinst.ch/?i=organisation
  2. Georg Kohler: Der grosse Verrat, in: Tagi-Magi vom 17. bis 23. März 2012, S. 20 ff.
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