Liberales Institut

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Logo des Liberalen Instituts

Das Liberale Institut ist eine Schweizer Denkfabrik mit Sitz in Zürich. Es wurde 1979 gegründet und wird seit 2008 von Pierre Bessard geleitet. Vorsitzender des Stiftungsrates ist der Schweizer Publizist Robert Nef. Weitere Stiftungsratsmitglieder sind der Jurist Daniel Eisele, der Unternehmer Daniel Model, der Pfarrer Peter Ruch, Christoph Frei und Victoria Curzon-Price.[1] Das Institut wird nach eigenen Angaben durch private Zuwendungen finanziert. Eine formelle Mitgliedschaft ist im Freundes- und Fördererkreis des Liberalen Instituts möglich. Das Institut gehört zum Stockholm Network, einem internationalen Verbund wirtschaftsliberal orientierter Denkfabriken. Es vergibt den Röpke-Preis für Zivilgesellschaft, den 2010 der Bankier Karl Reichmuth, 2011 der Publizist Beat Kappeler, 2012 der Ökonom Bruno Frey und 2013 der Ökonom Charles B. Blankart erhielten.

Organisation[Bearbeiten]

Der Stiftungsrat erneuert sich per Kooptation und wählt einen Präsidenten aus seiner Mitte sowie den Direktor des Instituts, der zugleich Mitglied des Stiftungsrats ist. Zudem genehmigt er das Budget sowie Jahresbericht und Jahresrechnung.

Das operative Team des Liberalen Instituts besteht aus assoziierten Mitarbeitern, Forschern sowie einem Forschungsleiter.

Publikationen[Bearbeiten]

Das Liberale Institut veröffentlicht eine Buchreihe unter der Bezeichnung Edition Liberales Institut.

Rezeption[Bearbeiten]

Der Philosoph Georg Kohler, einst Mitglied des Liberalen Instituts, kritisierte die Institution in einem Essay für das Tagi-Magi als „einseitig wirtschaftsliberal“ und der „staatskritisch-antizentralistischen Lehre“ verschrieben.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

  1. http://www.libinst.ch/?i=organisation
  2. Georg Kohler: Der grosse Verrat, in: Tagi-Magi vom 17. bis 23. März 2012, S. 20 ff.