Tobias Straumann

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Tobias Straumann (* 15. Mai 1966 in Wettingen) ist ein Schweizer Wirtschaftshistoriker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tobias Straumann studierte Geschichte, Soziologie und Wirtschaft- und Sozialgeschichte in Zürich, Paris und Bielefeld. 1995 promovierte er bei Rudolf Braun an der Universität Zürich mit der Arbeit «Die Schöpfung im Reagenzglas. Eine Geschichte der Basler Chemie (1860–1920)». 1995–2000 arbeitete er als Journalist in Zürich, Zug und New York. 2005–2006 war er Oberassistent am Institut de l’histoire économique et sociale der Universität Lausanne. 2007 wurde er Privatdozent an der Universität Zürich. Seine 2010 erschienene Habilitationsschrift befasst sich mit dem Wechselkursregime kleiner europäischer Staaten im 20. Jahrhundert. Seit 2009 ist Straumann Lehrbeauftragter an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel und seit Frühjahr 2014 Titularprofessor an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich.

Sein Forschungsinteresse gilt vor allem der europäischen Geld- und Finanzgeschichte und der schweizerischen Wirtschaftsgeschichte.

Seit November 2018 verfasst er Beiträge für die Kolumne «Geld & Geist» in der NZZ am Sonntag.[1]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Roman Rossfeld: Der vergessene Wirtschaftskrieg, Schweizer Unternehmen im Ersten Weltkrieg, Chronos Verlag, Zürich 2008, ISBN 978-3-0340-0882-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Luzi Bernet: Katja Gentinetta und Tobias Straumann lösen Beat Kappeler als Kolumnisten ab. In: nzzas.nzz.ch. 27. Oktober 2018, abgerufen am 27. Oktober 2018.