Liste von Doppelstockwagen der Deutschen Bahn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Diese Liste gibt eine Übersicht über die Doppelstockwagen der Deutschen Bahn.

Es werden nur Doppelstockwagen und deren bauliche Unterschiede gelistet, sofern die Wagen bei der Deutschen Bahn AG eingesetzt wurden.

Legende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erläuterung zu den Tabellenüberschriften:

  • Bauart: Um die verschiedenen Wagen zu unterscheiden, hat man sie in Bauarten unterteilt. Je nach Ausstattung wird eine andere Nummer vergeben. Einige Wagen unterscheiden sich nur in Details. In diesem Fall wird eine Unterbauart vergeben, z. B. 766.1 und 766.4. Bei der DR kamen diese Nummern erst ab 1991 dazu. Davor gab es die vierstellige Gattungsschlüsselnummer (GSNR), z. B. DBmu 2511, welche mit der BA-Nummer der DB vergleichbar ist.
  • Gattung: Je nach Ausstattung werden verschiedene Gattungs- und Kennbuchstaben vergeben. Die Bedeutung der verschiedenen Buchstaben ergibt sich aus dem Bauart-Bezeichnungssystem für Reisezugwagen
  • Vmax: Die zulässige Geschwindigkeit in km/h. Alle Fahrzeuge, die für 160 km/h zugelassen sind, sind zusätzlich mit einer Magnetschienenbremse ausgestattet.
  • Einstieg: Es gibt zwei unterschiedliche Einstiegshöhen:
    1. Beim Hocheinstieg sind die Türen auf der Übergangsebene über den Drehgestellen eingebaut.
    2. Beim Tiefeinstieg sind sie auf der unteren Ebene neben den Drehgestellen angeordnet.
  • Türen: Bei den zuerst gelieferten Wagen werden die Türen mit Druckluft betätigt. Bei den späteren Modellen ist keine Druckluft mehr nötig. Den Antrieb übernimmt ein Elektromotor.
  • Zugzielanzeige: Es gibt drei verschiedene Typen von Zugzielanzeigen:
    1. Zuerst verwendete man sogenannte Flip-Dot Anzeigen. Das erste Modell war nur einzeilig und relativ klein. Das nächste Modell war dann auch entsprechend größer. Man verwendet schwarze Schrift auf weißem Grund. Die Beleuchtung erfolgt durch eine Leuchtstoffröhre.
    2. Danach folgten LCD-Anzeigen. Diese Anzeigen haben jedoch den Nachteil, dass man sie bei direkter Sonneneinstrahlung kaum lesen kann. Außerdem müssen sie kontinuierlich mit Strom versorgt werden.
    3. Das aktuelle Modell ist ähnlich aufgebaut wie das erste. Die Beleuchtung übernehmen aber nun integrierte LEDs und werden wegen dieser Kombination von Flipdot und LED auch BiLED genannt. Die Schrift ist jetzt gelb/grün, bei den neuesten Wagen auch orange und mit Laufschrift auf schwarzem Grund.
  • Plätze: Angegeben ist die Anzahl Sitzplätze des Wagens, maßgeblich ist dabei die Anschrift am Wagen. Diese kann von den tatsächlichen Sitzen u. U. geringfügig abweichen, da bei einigen Wagen nicht alle Sitze angerechnet werden. Bei Wagen mit erster und zweiter Klasse steht die erste Zahl für die erste und die zweite Zahl für die zweite Klasse.
  • Baujahr(e): Angegeben ist der Zeitraum, in dem diese Wagen gebaut wurden. Einige Wagen wurden (teil)modernisiert oder entstanden durch den Umbau aus anderen Wagen. In diesen Fall ist der Zeitraum des Umbaus angegeben, zu erkennen an der Kursivschrift der Jahreszahl.
  • Anzahl: Die insgesamt gebauten Fahrzeuge (alleinstehend, wenn vollzählig oder [links vom]/) mit den Fahrzeugen, welche heute noch vorhanden sind (/[rechts vom Strich]).
  • Besonderheiten: Hier sind Besonderheiten angegeben, die die Wagen unterscheiden oder ansonsten nicht üblich sind, dazu gehören u. a.:
    • FIS: Je nach Bauart befindet sich das Fahrgastinformationssystem auf unterschiedlichem Entwicklungsstand. Die zuerst ausgelieferten Wagen hatten lediglich Zugzielanzeiger außen. Die ersten Steuerwagen hatten bereits Sprachspeicher für die Haltestellenansagen, die jedoch noch von Hand ausgelöst werden müssen. Später kamen Zugzielanzeigen im Fahrgastraum hinzu, bei einigen Serien zusätzlich TFT-Bildschirme zur Anzeige des kompletten Zuglaufs. Zudem kamen bei den später gelieferten Wagen Notsprechstellen zum Einbau, die Haltestellenansage erfolgt bei den dazugehörigen Steuerwagen bereits GPS-gesteuert.
    • ALS: Nur bei wenigen Fahrzeugen kamen Außenlautsprecher zum Einbau.
    • MZA: Mehrzweckabteile stehen speziell für Fahrgäste mit Rollstühlen, Kinderwagen, Fahrrädern und Traglasten zur Verfügung.
    • SRA: Für den Hanse-Express wurden Sitzplatzreservierungsanzeigen eingebaut, die ansonsten nur im Fernverkehr üblich sind.
    • LZB: Ausrüstung für die Linienförmige Zugbeeinflussung

Bauarten der Deutschen Reichsbahn (DR)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Serie 1974–79[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wagen wurden an die Deutsche Reichsbahn geliefert.

  • Drehgestelle Bauart Görlitz VI Do-K mit Klotzbremsen,
  • offenes WC,
  • keine Klimaanlage,
  • 34-polige Wendezugsteuerung,
  • nur zweite Wagenklasse
  • 600 mm Einstiegshöhe

Die 1971 gelieferten Prototypen und die Vorserienwagen waren an den Einstiegstüren mit Kiekert­schlössern und dadurch asymmetrischen Türgriffen erkennbar. Die Prototypen wurden mit einem der späteren Lackierung in Lichtgrau und Ocker entsprechendem Anstrich geliefert, die Türen waren jedoch abweichend blau gekennzeichnet. Einen weiteren Unterschied bildeten die nur einseitig ausgeführten Treppen vom Unter- in den Zwischenstock und die Reihenbestuhlung im Oberstock.

Bauart Gattung Vmax Einstieg Plätze Baujahr(e) Anzahl Besonderheiten
Mittelwagen 2. Klasse
? DBme 140 tief 130 1971 2/0 Prototyp, Scheibenbremsen (Görlitz VI Do-S)[1]
2501 DBmu(e) 120 tief 128 1974, 1977–79 113/0
Steuerwagen 2. Klasse
2032/34 DBmq(e) 120 tief 122 1974/79 29/0 Ab 1991 DBmq 771

Die Steuerwagen wurden mit zwei Traglastenabteilen im Unterstock geliefert. Die Vorserien- und Serienwagen liefen auf Drehgestellen der Bauart Görlitz VI Do-K mit Klotzbremsen. Die Einstiegstüren waren außenlaufende, gekuppelte zweiflügelige Schiebetüren mit mechanischen Stangenschlössern, die den Berliner S- und U-Bahn-Wagen der Prototypwagen der Baureihe 270 und G entsprachen. Sie waren von Anfang an zentral zu schließen.

Nach 1992 wurden sie unter Beibehaltung der Drehgestelle in zwei Stufen modernisiert.

Die Bauartnummern wurden erst ab 1994 durch die Deutsche Bahn vergeben und angeschrieben.

Serie 1986–91[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wagen wurden an die Deutsche Reichsbahn geliefert. Im Unterstock der Steuerwagen gab es bei vielen Wagen ein kleines Dienstabteil auf der Führerstandsseite, dann war im Unterstock kein Durchgang möglich. Im Unterstock der Mittelwagen waren bei einigen Wagen Traglastenabteile über zwei Fenster vorhanden, die Ausstattung der Wagen war jedoch ab Werk nicht einheitlich. Die Wagen für den Berliner Vorortverkehr erhielten abweichend den für das Stadtjubiläum „750 Jahre Berlin“ eingeführten sogenannten Hauptstadtlack. Die Einstiegstüren entsprachen der Serienausführung der Bauart 1974–1979. Nach der politischen Wende im Osten Deutschlands wurden sie ausnahmslos modernisiert. Die Wagen der zweiten Modernisierungsstufe erhielten im geschlossenen Zustand außenwandbündige Schwenkschiebetüren mit Öffnungstasten.

Die modernisierten Wagen mit Klotzbremsen entstanden aus den Lieferungen zwischen 1974 und 1979.

  • Drehgestelle Görlitz VI Do-S mit Scheibenbremsen
  • offenes WC,
  • keine Klimaanlage,
  • 34-polige Wendezugsteuerung,
  • nur zweite Wagenklasse
  • 600 mm Einstiegshöhe
Bauart Gattung Vmax Einstieg Plätze Baujahr(e) Anzahl Besonderheiten
Mittelwagen 2. Klasse
2501 DBmtruee 120 tief 124 1986 1/0 zusätzliches zweites Traglastenabteil, weitergeführt als DBmuz 745, Scheibenbremsen
745 DBmuz 120 tief 124 1986–90 117/0 mit zweitem Traglastenabteil, Scheibenbremsen
746 DBmuz 120 tief 126 1991 83/0 ohne Traglastenabteil, Scheibenbremsen
748 DBmu 120 tief 128 1991 11/0 teilmodernisiert, Klotzbremsen
747.0 DBuz(a) 120 tief 131 1992/93 62/0 modernisiert, offenes WC, ehemals DBuz 2504, Scheibenbremsen, 25-04 001/002 mit abweichender Innenausstattung
747.1 DBuz(a) 120 tief 131 1995/96 109/? modernisiert, teils offenes WC - geschlossenes System vorbereitet / teils geschlossenes WC, Scheibenbremsen
747.2 DBuz(a) 120 tief 131 1995/96 17/0 modernisiert, offenes WC, Klotzbremsen
747.3 DBuz(a) 120 tief 131 1996–00 90/? modernisiert, geschlossenes WC, Klotzbremsen
747.4 DBuz(a) 140 tief 131 1993–97 70/? modernisiert, geschlossenes WC, Scheibenbremsen
747.5 DBuz(a) 120 tief 131 1998–00 50/? modernisiert, geschlossenes WC, Scheibenbremsen
747.9 DBuz(a) 120 tief 131 1995/96 58/0 modernisiert, teils offenes WC - geschlossenes System vorbereitet / teils geschlossenes WC, abweichende Bremsausrüstung, Scheibenbremsen
748.0 DBuza 120 tief 43 2006/2012 2/0 modernisiert, Fahrrad-Express, Scheibenbremsen
749.0 DBuz(a) 120 tief 135 1993–95 98/0 modernisiert, ohne WC, Scheibenbremsen
749.2 DBuz(a) 120 tief 135 1993 68/0 modernisiert, ohne WC, Klotzbremsen
749.4 DBuz(a) 140 tief 135 1993 8/0 modernisiert, ohne WC, Scheibenbremsen
Steuerwagen 2. Klasse
773 DBmqz 120 tief 122 1986–91 90/0 Scheibenbremsen, früher DBmq(ee)
775 DBmq(z) 120 tief 119 1991/92 7/0 teilmodernisiert, Scheibenbremsen
776 DBmq(z) 120 tief 119 1991/92 2/0 teilmodernisiert, Klotzbremsen
Steuerwagen 1./2. Klasse
777.0 DABbuzf 120 tief 33/68 1995 7/0 modernisiert, Scheibenbremsen, alte Front
777.2 DABbuzf 120 tief 33/68 1996 5/0 modernisiert, Klotzbremsen, alte Front
778.0 DABbuzf(a) 120 tief 30/64 1997–99 65/1 modernisiert, neuer Kopf, Scheibenbremsen, neue Front
778.2 DABbuzf(a) 120 tief 30/64 1997–99 22/0 modernisiert, neuer Kopf, Klotzbremsen, neue Front
778.4 DABbuzf(a) 140 tief 30/64 1997–99 20/1 modernisiert, neuer Kopf, Scheibenbremsen, neue Front

Serie 1992–93[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es wurden nur Steuerwagen gebaut und an die Deutsche Reichsbahn geliefert.

  • Drehgestelle Görlitz VI Do-S mit Scheibenbremsen und Besandungseinrichtungen,
  • behindertengerechtes geschlossenes WC,
  • keine Klimaanlage (nur im Führerstand),
  • 34-polige und zeitmultiplexe Wendezugsteuerung
  • 600 mm Einstiegshöhe
  • außenwandbündige, zweiflügelige Schwenkshiebetüren
Bauart Gattung Vmax Einstieg Plätze Baujahr(e) Anzahl Besonderheiten
Steuerwagen 1./2. Klasse
760 DABbuzf(a) 140 tief 31/65 1992–93 100/? ursprünglich DABgbuzf 3633

Bauarten der Deutschen Bahn AG[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nach der deutschen Wiedervereinigung entwickelten Doppelstockwagen der Deutschen Bahn AG entstammen weitgehend der Produktion von Bombardier.

Doppelstock-Stromlinien-Wendezug der ehemaligen LBE[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Deutsche Bundesbahn übernahm sieben nicht im Krieg zerstörte Doppelstockwagen unter der neuen Gattung DAB6b und den Nummern 30991 bis 30997 in ihren Wagenpark, die die Deutsche Reichsbahn ihrerseits von der ehemaligen Lübeck-Büchener Eisenbahn übernommen hatte. Sie wurden dem Bahnbetriebswerk Hamburg Hbf zugeordnet und erhielten den einheitlichen grünen DB-Wagenanstrich. Nach Ausmusterung von drei Wagen liefen die restlichen vier Doppeldecker als Verstärkungswagen im Wendezugbetrieb Hamburg–Lübeck. Trotz ihrer geringen Stückzahl und des damit verbundenen Unterhaltungsaufwands hielten sich die Wagen wegen ihres großen Platzangebotes auf der Strecke Hamburg–Lübeck bis zum September 1977. Sie wurden 1978 ausgemustert.

Serie 1993[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese „Neubau-Dostos“ wurden konstruktiv aus den Wagen der S-Bahn Zürich abgeleitet.

  • ursprünglich offenes WC,
  • keine Klimaanlage,
  • Lüftungsgitter über den Türen auf Höhe der Oberdeckfenster,
  • gesicktes Dach,
  • Drehgestelle SIG LD 70
Bauart Gattung Vmax Einstieg Türen Zugzielanzeige Plätze Baujahr(e) Anzahl Besonderheiten
Wagen 2. Klasse
750.0 DBz 140 hoch Luft Flip-Dot (klein) 139 1993 55
750.2 DBz 140 hoch Luft Flip-Dot (klein) 139 1993 19 dieselloktauglich (aus 750.0)
750.3 DBz 140 hoch Luft Flip-Dot (klein) 139 1993 36 geschlossenes WC (aus 750.0)
750.4 DBz 140 hoch Luft Flip-Dot (klein) 139 1993 19 dieselloktauglich, geschlossenes WC (aus 750.2)
Wagen 1./2. Klasse
755.0 DABz 140 hoch Luft Flip-Dot (klein) 42/81 1993 20
755.2 DABz 140 hoch Luft Flip-Dot (klein) 42/81 1993 4 dieselloktauglich (aus 755.0)
755.3 DABz 140 hoch Luft Flip-Dot (klein) 42/81 1993 19 geschlossenes WC (aus 755.0/2)
755.4 DABz 140 hoch Luft Flip-Dot (klein) 42/81 1993 6 dieselloktauglich, geschlossenes WC (aus 750.2/3)

Serie 1994–97[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ursprünglich keine Klimaanlage,
  • Lüftungsgitter unter dem Fenster am linken Wagenende,
  • glattes Dach,
  • Steuerwagenkopf in Keilform mit zweigeteiltem Fenster,
  • Drehgestelle Bauart Görlitz VIII.
Bauart Gattung Vmax Einstieg Türen Zugzielanzeige Plätze Baujahr(e) Anzahl Besonderheiten
Wagen 2. Klasse
751.0 DBz(a) 140 hoch Luft Flip-Dot (groß) 139 1994–96 156/17
751.9 DBpza 140 hoch Luft BiLED 127 2006/2007 57 MZA, Klimaanlage (aus 751.0), teils MZA nachgerüstet (Variante Niedersachsen)
Wagen 1./2. Klasse
756(.0) DABz(a) 140 hoch Luft Flip-Dot (groß) 42/81 1994–96 92/6
756.9 DABpza 140 hoch Luft BiLED 25/96

35/69

20/106

2006–07 79 MZA, Klimaanlage (aus 756.0), teils MZA nachgerüstet (Variante Niedersachsen), 1. Klasse-Bereich regional abweichend
Steuerwagen 2. Klasse
761.0 DBbzf(a) 140 tief Luft Flip-Dot (groß) 101 1995–97 24/10
761.2 DBbzf(a) 140 tief Luft Flip-Dot (groß) 101 1996–97 35 Einstiegshöhe 760 mm mit Klappstufe
761.9 DBpbzfa 140 tief Luft LED 90 2015 14 modernisiert aus 761.0, Klimaanlage, 2. Mehrzweckabteil

Serie 1995–97[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Klimaanlage (in Schrank am Wagenende eingebaut),
  • großes Lüftungsgitter am rechten Wagenende,
  • glattes Dach,
  • Steuerwagenkopf in Keilform mit zweigeteiltem Fenster,
  • Drehgestelle Bauart Görlitz VIII.
Bauart Gattung Vmax Einstieg Türen Zugzielanzeige Plätze Baujahr(e) Anzahl Besonderheiten
Wagen 2. Klasse
751.1 DBpz(a) 140 tief Luft Flip-Dot (groß) 121 1996–1997 6 eingeschränkt dieselloktauglich, kein MZA
751.2 DBpz(a) 140 tief Luft Flip-Dot (groß) 125 1995–96 30/27 nicht dieselloktauglich, kein MZA
751.3 DBpz(a) 140 tief Luft Flip-Dot (groß) 124 1996 4 eingeschränkt dieselloktauglich, zwei MZA
751.4 DBpz(a) 140 tief Luft Flip-Dot (groß) 123 1996–1997 19 nicht dieselloktauglich, zwei MZA
Wagen 1./2. Klasse
756.1 DABpza 140 tief Luft Flip-Dot (groß) ?/? 2006 2/0 Viertel des Oberstocks 1. Klasse, umgebaut aus 751.2, später deklassiert zu 751.2
Steuerwagen 1./2. Klasse
762 DABpbzf(a) 140 tief Luft Flip-Dot (groß) 23/73 1995–97 31

Serie 1997–03[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • zwei Dachklimaanlagen (über den einstöckigen Bereichen an beiden Wagenenden),
  • glattes Dach,
  • Steuerwagen mit GFK-Front, einteiliges Fenster, neu gestalteter Führertisch in Mittelposition,
  • Drehgestelle Bauart Görlitz VIII.
Bauart Gattung Vmax Einstieg Türen Zugzielanzeige Plätze Baujahr(e) Anzahl Besonderheiten
Wagen 2. Klasse
752.0 DBpz(a) 140 tief elektrisch LCD 128 1997–1999 68 kein MZA
752.1 DBpz(a) 140 tief elektrisch LCD 123 1997 20 ein MZA
752.4 DBpz(a) 160 tief elektrisch LCD ? 2014 2 Fahrradwagen, modernisiert, FIS
752.5 DBpz(a) 160 tief elektrisch LCD, später LED 125 1997–1998/2000 56 FIS, ab 2014 modernisiert, aktuell in 2. Modernisierungsphase für das Netz Elbe-Spree, FIS[2][3]
752.6 DBpz(a) 140 tief elektrisch LCD 125 1997–1999 40/39 ein MZA, z. T. FIS
752.7 DBpz(a) 140 tief elektrisch LCD 125 2015 1 Erprobungsträger "Colibri" (Eigendiagnosesystem für Fahrzeugkomponenten)
753.0 DBpz(a) 140 hoch elektrisch LCD 137 1998–2001 58/56 2 Stück umgebaut in DABpza
753.1 DBpkz(a) 140 hoch elektrisch LCD 112 1998 13/0 ZugCafé
753.1 DBpza 140 hoch elektrisch LCD 136 200? 13 umgebaut, ehemals ZugCafé
753.4 DBpza 160 hoch elektrisch BiLED 109 2020 9 umgebaut aus 753.5, FEX für den BER, Gepäckstellplätze
753.5 DBpz(a) 160 hoch elektrisch LCD oder BiLED 139

131

130

1999 149/139 Regional verschiedene Sitzplatzanzahl
753.9 DBpza 160 hoch elektrisch LCD oder BiLED 131 2008-2010 27/0 MZA, umgezeichnet in 753.5
Wagen 1./2. Klasse
757.4 DABpbza 160 tief elektrisch BiLED 28/61 2014/2015 19 FIS, Getränke-, Kaffee- und Snackautomat, Mehrzweckabteil nur für Rollstühle, leicht verkleinerte erste Klasse - VBB RE 3/5, teilweise Umbau aus 752.5, FIS
757.5 DABpz(a) 160 tief elektrisch LCD oder BiLED 30/57 1998–99 26 FIS, Getränke-, Kaffee- und Snackautomat, modernisiert in 757.7
757.6 DABpz(a) 160 tief elektrisch BiLED ? 2000 5 FIS, Getränke-, Kaffee- und Snackautomat, modernisiert in 757.4
757.7 DABpza 160 tief elektrisch BiLED 32/49 2014/2015 15 FIS, Getränke-, Kaffee- und Snackautomat, Mehrzweckabteil getrennt - eine Seite Rollstühle, andere Seite sonstiges, große erste Klasse, VBB RE 1, FIS
757.8 DABpza 160 tief elektrisch BiLED 18/69 2014/2015 4 FIS, Getränke-, Kaffee- und Snackautomat, kleine erste Klasse - VBB/VVO RE15/18 RB31, FIS
758.0 DABpz(a) 140 hoch elektrisch LCD 35/73

20/105

1998–01 38 Andere Sitzplatzaufteilung bei der Umbauvariante Hessen
758.5 DABpz(a) 160 hoch elektrisch LCD/BiLED 35/72 2000–03 50/48
758.6 DABpkz(a) 160 hoch elektrisch BiLED 7/121 1999 10/8 ZugCafé vorbereitet
Wagen 1. Klasse
759.5 DApz(a) 160 hoch elektrisch BiLED 81 2000 10
Steuerwagen 2. Klasse
763.0 DBpbzf(a) 140 tief elektrisch LCD 101 1997–1998 26 Dienstabteil
763.5 DBpbzf(a) 160 tief elektrisch LCD 91 1997–99 27/0 andere Fenster- und Sitzaufteilung
763.6 DBpbzf(a) 160 tief elektrisch LCD 85 1999–00 23 andere Fenster- und Sitzaufteilung, größeres WC, Dienstabteil
763.7 DBpbzfa 160 tief elektrisch LED 124 2013 19 kein WC, modernisiert aus 763.5 - VBB RE 1 - Netz Elbe-Elster, FIS
763.8 DBpbzfa 160 tief elektrisch BiLED ? 2013–2015 14 größeres WC, umgebaut aus 763.6, Dienstabteil, 2. MZA, FIS
763.9 DBpbzfa 160 tief elektrisch LED 93 2014 8 WC nicht behindertengerecht, modernisiert aus 763.5, FIS
Steuerwagen 1./2. Klasse
764.0 DABpbzf(a) 140 tief elektrisch LCD 38/41 1997–99 39 teilweise seit 2020 zur Modernisierung für den VBB

Serie ab 2000 – Innovations-Doppelstockwagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • zwei Dachklimaanlagen (über den einstöckigen Bereichen an beiden Wagenenden),
  • glattes Dach,
  • schmale Fensterstege, Fenster im Ober- und Unterdeck um eine halbe Fensterbreite gegeneinander versetzt,
  • Steuerwagen mit GFK-Front, einteiliges Fenster, neu gestalteter Führertisch in Mittelposition,
  • Drehgestelle Bauart Görlitz VIII
Bauart Gattung Vmax Einstieg Türen Zugzielanzeige Plätze Baujahr(e) Anzahl Besonderheiten
Wagen 1./2. Klasse
785.1 DABpza 160 tief elektrisch BiLED 2004 11/5 FIS, Getränkeautomat
2007 zusätzlich SRA und Ledersitze in 1. Klasse
785.2 DABpza 160 tief elektrisch BiLED 2004 FIS
786(.0) DABpza 160 hoch elektrisch BiLED 35/68
786.1 DABpza 160 hoch elektrisch BiLED 19/96
786.2 DABpza 160 hoch elektrisch BiLED 37/68 FIS, ALS, Tische
Wagen 2. Klasse
780.0 DBpza 160 tief elektrisch BiLED 2003–04 43/5 FIS
2006–07 zusätzlich SRA
780.1 DBpza 160 tief elektrisch BiLED FIS
780.2 DBpza 160 tief elektrisch BiLED FIS und TFT-Displays
780.3 DBpza 160 tief 2006, 2010? >12 FIS, z. T. Klappfenster (Magdeburg-Berlin-Express)
780.4 DBpza 160 tief 2012 21 FIS, orange LEDs, Fahrradabteil
781(.0) DBpza 160 hoch elektrisch BiLED 134
781.2 DBpza 160 hoch elektrisch BiLED 142 FIS, ALS, Tische
781.9 DApza 160 hoch elektrisch BiLED 107 FIS, Umbau 2016, ex.ZugCafé
Steuerwagen 2. Klasse
765(.0) DBpbzfa 140 tief elektrisch BiLED 91 2001 6
765.5 DBpbzfa 160 tief elektrisch BiLED 91 2000–03 49
766(.0) DBpbzfa 160 tief elektrisch BiLED 91 ab 2004 alle 766 mit anderer Führerstandausrüstung
766.1 DBpbzfa 160 tief elektrisch BiLED 91 2004 11/5
2007 zusätzlich SRA
766.2 DBpbzfa 160 tief elektrisch BiLED 97 ab 2004 FIS, ALS, Tische
766.3 DBpbzfa 160 tief elektrisch BiLED 91 ab 2006 FIS, ALS
766.4 DBpbzfa 160 tief elektrisch BiLED 91 ab 2005 zwei MZA, LZB
Steuerwagen 1./2. Klasse
767.1 DABpbzf(a?) 140 tief 2008 9 orange LEDs, kein WC-Fenster (Frankfurt/Main – Limburg)
767.2 DABpbzfa 160 tief elektrisch BiLED 2007 5/ FIS, S-Bahn Dresden

Serie ab 2010 – Bombardier Twindexx[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • zwei Dachklimaanlagen (über den einstöckigen Bereichen an beiden Wagenenden),
  • glattes Dach,
  • schmale Fensterstege, Fenster im Ober- und Unterdeck um eine halbe Fensterbreite gegeneinander versetzt,
  • gegenüber Vorgänger leicht veränderte Form des Wagenkastens,
  • Statt Steuerwagen optional Triebwagen der Baureihe 445/446,
  • Drehgestelle Bauart Görlitz IX.
Bauart Gattung Vmax Einstieg Türen Zugzielanzeige Plätze Baujahr(e) Anzahl Besonderheiten
Wagen 1. Klasse
687.2 DApza 160 hoch elektrisch BiLED 70 2013–2015 27 DB Fernverkehr
Wagen 1./2. Klasse
787.1 DABpbza 160 tief elektrisch BiLED /253 5
787.2 DABpbza 160 tief elektrisch BiLED /253 30
789.0 DABpbza 160 tief (73 cm) elektrisch LEDi /202 2017–2018 24 Einsatz mit Baureihe 446
Wagen 2. Klasse
782.1 DBpza 160 tief elektrisch BiLED 110 2013–2017 83
782.2 DBpza 160 tief elektrisch BiLED 135 2015 5 Unterdeck komplett Mehrzweckabteil
682.2 DBpza 160 hoch elektrisch BiLED 113 2013–2015 81 DB Fernverkehr
783.0 DBpza 160 hoch elektrisch BiLED 125 2016 32 Regio SH, im Design des NAH.SH
Steuerwagen 2. Klasse
668.2 DBpbzfa 160 tief elektrisch BiLED 59 2014–2015 27 DB Fernverkehr

Škoda Wendezug-Garnituren (ab 2016)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wagen verkehren seit 2020 als München-Nürnberg-Express mit Lokomotiven der Reihe 102 und ersetzen die für diese Relation umgebauten Intercity-Wagen mit Lokomotiven der Reihe 101.

Bauart Gattung Vmax Einstieg Türen Zugzielanzeige Plätze Baujahr(e) Anzahl Besonderheiten
Wagen 2. Klasse
790.0[4] DBpz[4] 190 tief (760 mm) ? BiLED 104 (+16 Klappsitze)[4] ab 2016 24
Endwagen 2. Klasse
790.1[4] DBpz[4] 190 tief (760 mm) ? BiLED 9/110[4] ab 2016 6
Steuerwagen 1./2. Klasse
770.0[4] DABpbzf[4] 190 tief (760 mm) ? BiLED 17/45 (+13 Klappsitze)[4] ab 2016 6

Stadler KISS (ab 2020)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2020 werden sukzessive gebrauchte KISS-Triebwagen von der Westbahn übernommen, die von der Deutschen Bahn im Fernverkehr eingesetzt werden. Im Regionalverkehr ist geplant, 18 vierteilige Einheiten ab 2022 zwischen Hamburg und Lübeck einzusetzen.[5]

Baureihe Gattung Vmax Einstieg Türen Zugzielanzeige Plätze Baujahr(e) Anzahl Besonderheiten
Endwagen 1./2. Klasse
93 85 4110 DABpzfa[6] 200 tief
(580 mm)
elektrisch 66 2017 9 Lichtraumprofil DE3
Endwagen 2. Klasse
93 85 4110 DBpdzfa[6] 200 tief
(580 mm)
elektrisch 78 2017 9 Lichtraumprofil DE3
Endwagen
94 80 0445 160 tief
(730 mm)
elektrisch 2022 36 Im NAH.SH-Design
Mittelwagen 2. Klasse
93 85 4110 DBpbza[6] 200 tief
(580 mm)
elektrisch 82 2017 9 Lichtraumprofil DE3
93 85 4110 DBpza[6] 200 tief
(580 mm)
elektrisch 100 2017 9 Lichtraumprofil DE3
Mittelwagen
94 80 0446 160 tief
(730 mm)
elektrisch 2022 36 Im NAH.SH-Design

Bildergalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kai Michael Neuhold: Die Innovations-Doppelstockwagen. In: Drehscheibe. Nr. 202. Arbeitsgemeinschaft Drehscheibe e.V, 2007, ISSN 0934-2230.
  • Ernst Andreas Weigert (Hrsg.): Die deutschen Reisezug- und Güterwagen. Grundwerk und Ergänzungen 1 bis 19, EK-Verlag, Freiburg 1999 bis 2009.
  • Ernst Andreas Weigert (Hrsg.): Die regelspurigen Reisezugwagen der Deutschen Bahn und ihre Heimatbahnhöfe (Stand 1. Januar 1997). EK-Verlag, Freiburg 1997, ISBN 3-88288-802-4.
  • P. & S. Wagner: Reisezugwagenarchiv 1. Transpress Verlag, ISBN 3-344-00170-1, S. 294–299, 380, 381

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vom Gliederzug zum Doppelstock-Einzelwagen. Abgerufen am 18. September 2021 (deutsch).
  2. Thomas Fülling: Bahn erneuert Fahrzeugflotte für Berlin und Brandenburg. 9. Juli 2012, abgerufen am 18. September 2021 (deutsch).
  3. Erste Umbaufahrzeuge in Cottbus eingetroffen DB Regio Nordost modernisiert 145 Züge - punkt3. Abgerufen am 18. September 2021.
  4. a b c d e f g h i Jiri Hofman, Daniel Schambach: Perspektiven des schnellen Eisenbahnverkehrs: Skodas Markteintritt mit neuen Fahrzeugkonfigurationen. (PDF; 5,8 MiB) Grundlegende technische Angaben der Wagen NIM Express. Škoda, 22. Januar 2015, S. 36–40, abgerufen am 22. Oktober 2016.
  5. Vertrag für Bahnnetz Ost unterzeichnet. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 23. September 2020; abgerufen am 12. Mai 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.deutschebahn.com
  6. a b c d Zugbildungsplan A -Reihung- (ZpAR) PDF. Abgerufen am 16. März 2020.