Liutgard von Sachsen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Liutgard von Sachsen in der Verwandtschaftstafel der Ottonen (12. Jahrhundert)
Epitaph von Liutgard und ihrer Tochter in der Stiftskirche St. Peter und Alexander (Aschaffenburg)

Liutgard von Sachsen (* um 845; † 30. November 885[1] in Aschaffenburg) war die Gemahlin des ostfränkischen Königs Ludwig III.

Sie wurde um 845 als Tochter von dem sächsischen Grafen Liudolf (* 805–820, † 12. März 866) und dessen Gemahlin Oda Billung (* 805–806, † 17. Mai 913) geboren. Liutgards Großvater väterlicherseits war Graf Bruno von Sachsen, Herr von Herzfeld (* um 786, † vor 844).

Am 29. November 874 wurde sie in Aschaffenburg mit dem ostfränkischen König Ludwig III. dem Jüngeren verheiratet. Sie wurde in Aschaffenburg beigesetzt.

Nachkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus der Ehe mit König Ludwig III.:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. Martina Hartmann, Die Königin im frühen Mittelalter, Stuttgart 2009, S. 215ff.