Loretta (Band)

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Loretta
Allgemeine Informationen
Herkunft Stuttgart, Deutschland
Genre(s) Softrock, Power Pop, Jangle Pop, Indie-Pop, Alternative Country
Gründung 1987
Aktuelle Besetzung
Drums, Percussion, Keyboards
Johann Polzer (seit 2018)
Gitarre, Lap Steel Guitar, Harp, Percussion, Gesang
Rainer Rupp (seit 1998)
Gesang, Gitarre
Andreas Sauer (seit 1987)
Bass
Sebastian Zimmermann (seit 2009)
Ehemalige Mitglieder
Drums, Percussion, Produktion
Bernhard Hahn (1998–2018)
Gitarre, Keyboards, Gesang
Klaus Paul (1998–2018)
Bass
Christian Duder (2000–2009)
Bass
Thomas Herrmann (1998–2000)

Loretta ist eine deutsche Band aus Stuttgart um Sänger/Songwriter Andreas Sauer. 1987 als Loretta & The Chipmunks gegründet, formierte sich die Gruppe 1998 neu und veröffentlicht seither unter dem Namen Loretta. Der Musikstil bewegt sich zwischen den Genres Softrock, Power Pop und Alternative Country.

Geschichte und Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die ersten Alben konnten Produzenten gewonnen werden, die bereits mit Idolen der Band gearbeitet hatten, wie Tom Dokoupil (Edwyn Collins) und Mayo Thompson (Felt, Primal Scream). Bei den Aufnahmen zu Goodbye wirkten die Singer/Songwriter Dave Kusworth (Jacobites) und Barbara Manning mit. Der Rolling Stone meinte, das Beste aus Rock, Pop, Folk, Country und Rock werde hier „zu einem stringenten Album zusammengefügt, ohne bemüht zu klingen“.[1] Über The Swimming Pool schrieb Michael Sailer im Musikexpress, unter den „perlen-glitzernden transparent-schimmernden Songs“ gebe es keinen Ausfall.[2] Zu Science Fiction meinte derselbe Musikkritiker, mit dem zehnten Album bräche Sauer auf „zu den großen, hinreißenden, und dabei doch unendlich leichten Balladen und Traumliedern“.[3] Über das jüngste Album The Stars My Destination, eine enge Kooperation mit der Kölner Independent-Band Locas In Love (als Musiker und Produzenten), schreibt der Rolling Stone: „… zugleich anspruchsvoller und leichtgängiger, aus vielen Zeiten gefallener Gitarrenpop.“[4]

Als Support-Act spielte Loretta u. a. für Continental Drifters, The Go-Betweens, Epic Soundtracks und Nikki Sudden.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1990: Paradise Avenue
  • 1992: Cakeland
  • 1993: Chilton Hotel
  • 1996: Days Without Music
  • 1999: Little Do They Know That in Reality I Am...
  • 2000: Goodbye[5]
  • 2001: The Swimming Pool[6]
  • 2002: La capitale des douleurs
  • 2004: And the Pursuit of Happiness
  • 2006: Science Fiction
  • 2009: Grand Final[7]
  • 2014: Soft Rock
  • 2019: The Stars My Destination

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1990: Do What You Want (But Don’t Do it Here)
  • 2000: Carlotta’s Sleeping
  • 2001: You’re a Dead Girl Now
  • 2002: La vie est belle
  • 2004: Louis Malle
  • 2009: Veronica (Grand Final Bonus 7")
  • 2015: The Barefoot Contessa/The Boys Of Summer

Beiträge zu Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1991: No Thing Fits mit Hey Hey Hey
  • 2000: Beats gegen rechts mit Not in a 1000 Years
  • 2001: Return to Sender 2001 mit Over You
  • 2006: Frei mit Your Red Thing

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Plattenkritik im Rolling Stone, 08/2000, S. 80
  2. Ein großes Becken voll purer Schönheit. Plattenkritik im Musikexpress, 10/2001, S. 66.
  3. Der bessere Ryan Adams kommt aus Schwaben. Plattenkritik im Musikexpress 12/2006, S. 78.
  4. Rolling Stone, Ausgabe 292, Februar 2019.
  5. Rezension auf Plattentests.de
  6. Rezension auf Plattentests.de
  7. Ein Faible fürs Abschiednehmen Stuttgarter Nachrichten, 26. August 2009.