Lothar Budzinski-Kreth

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Lothar Budzinski-Kreth[1] (* 7. August 1886 in Duisburg; † 1. März 1955) war ein deutscher Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Budzinski-Kreth gehörte dem Duisburger SpV an, für den er von 1903 bis 1920 in den vom Westdeutschen Spiel-Verband organisierten Kreis-, Bezirks- und Verbandsmeisterschaften Punktspiele bestritten hatte. Von 1903 bis 1906 war er mit dem Verein im Bezirk Rhein/Ruhr, von 1906 bis 1909 im Bezirk Ruhr, von 1909 bis 1913 in der Verbandsliga und in seiner letzten Saison im Rheinischen Nordkreis in der jeweils höchsten regionalen Spielklasse aktiv.

Aufgrund der Erfolge nahm er an zwei Endrunden um die Deutscher Meisterschaft teil und kam am 3. Mai 1908 in Hamburg beim 1:0-Sieg im Viertelfinale gegen den FC Eintracht von 1895 und bei der 1:5-Niederlage am 24. Mai 1908 in Frankfurt am Main bei der 1:5-Niederlage gegen den FC Stuttgarter Cickers, sowie am 17. April 1910 in München-Gladbach bei der 0:1-Niederlage gegen den späteren Meister Karlsruher FV zum Einsatz.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 16. Mai 1910 bestritt er sein einziges Länderspiel, dem ersten gegen eine Nationalmannschaft Belgiens. Budzinski-Kreth war – wie auch Alfred Berghausen, Andreas Breynk und Christian Schilling, die das Spiel verfolgen wollten – kurzfristig von der Zuschauertribüne auf den Platz berufen worden, weil die Mannschaft mit nur sieben Spielern angereist war.[2] Das Spiel vor 8.000 Zuschauern in Duisburg ging unter diesen Umständen jedoch deutlich mit 0:3 verloren. Für die drei Erstgenannten blieb es der einzige Einsatz für den DFB; Schilling kam am 16. Oktober 1910 in Kleve, bei der 1:2-Niederlage gegen die Nationalmannschaft der Niederlande, zu seinem zweiten und letzten Einsatz.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Er wird vielfach auch nur Budzinski oder Budzinsky geschrieben.
  2. Als Belgien eine Fußballmacht war. Abgerufen am 18. Februar 2011.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]