Ludwig Rohbock

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Darmstadt, gezeichnet und gestochen von Rohbock, um 1849
Ludwig Rohbock, Ansicht des Chemnitzer Marktplatzes um 1850

Ludwig Rohbock (* 30. März 1824 im Sulzbach-Rosenberg bei Nürnberg; † 12. Januar 1893 in München)[1] war ein deutscher Landschafts- und Architekturzeichner und Stahlstecher.[2]

Über sein Leben ist fast nichts bekannt. Seiner Kurzbiographie aus 1971 nach - getauft als Balthasar Josef Ludwig, unverheiratet, in 1888 wegen eine Krankheit nach München umgezogen.[3] Er hat eine größere Anzahl von Ansichten deutscher Städte und Landschaften gezeichnet, die als Vorlage für weit verbreitete Stahlstiche dienten und teilweise von Johann Poppel gestochen wurden. Er zeichnete Stahlstichfolgen mit Ansichten aus dem Harz (1853), vom Rhein (1855) und aus Ungarn und Siebenbürgen (1857). Nach seinen Zeichnungen erschienen um 1875 Chromolithografien mit Ansichten aus dem Berner Oberland. Etwa 1855 zeichnete er eine Serie von Donauveduten, die er selbst in Stahl stach.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rellstab, Ludwig: Berlin und seine nächsten Umgebungen in malerischen Originalansichten. Historisch-topographisch beschr. von Ludwig Rellstab. Gez. von Ludwig Rohbock, Stahlstiche von Johann Gabriel Friedrich Poppel. Darmstadt: Lange, 1854
  • Rohbock, Ludwig. Das Königreich Sachsen, Thüringen und Anhalt: dargestellt in malerischen Original-Ansichten ihrer interessantesten Gegenden, Städte, Badeorte, Kirchen, Burgen und sonstigen ausgezeichneten Baudenkmäler alter und neuer Zeit; nach der Natur aufgenommen; in Stahl gestochen von den ausgezeichnetsten Künstlern unserer Zeit; mit historisch-topographischem Text. Darmstadt: Lange, 1862
  • Gemeinsam mit János Hunfalvy: Ungarn und Siebenbürgen in malerischen Original-Ansichten., Darmstadt: G.G. Lange 1863

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ludwig Rohbock – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. KÖRNER, Hans-Michael - JAHN, Bruno (Hg.): Große Bayerische Biographische Enzyklopädie, S. 1636: [1]; Geburt- und Sterbedatum oft erwähnt inkorrekt als 1820 - 1883
  2. Normdateneintrag (GND 124240631) der Deutschen Nationalbibliothek. Abfragedatum: 12. Dezember 2016.
  3. BRIKMEYER, Karl: Wenig bekannte Münchner Maler und Graphiker des 19. Jahrhunderts. 25 Kurzbiographien in: Oberbayerisches Archiv, Bd.93. 1971, S.127