Lukas Ruegenberg

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Lukas Ruegenberg OSB (* als Alfred Ruegenberg 21. Juli 1928 in Berlin-Niederschöneweide) ist Benediktinerbruder, Sozialarbeiter, Bilderbuchillustrator und Schriftsteller. Vor seinem Eintritt in den Benediktinerorden im Jahr 1951 studierte er an der Kunstakademie in Berlin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geboren als Sohn der Eheleute Fritz und Helene Ruegenberg verbrachte er seine Kindheit in Charlottenburg. Seine Mutter war die Tochter des Malers Ernst Windhoff (1870–1936), welcher der naturalistischen Schule verbunden war.

Am bekanntesten ist er wohl für seine Bilderbücher, die sich vorwiegend mit dem Thema Holocaust, Antisemitismus und Drittes Reich auseinandersetzten. Als Illustrator arbeitete er mit Inge Deutschkron, Rupert Neudeck, Bruno Griemens, Georg Wieghaus und auch Willi Fährmann zusammen. Neben dem Holocaust beschäftigte Ruegenberg sich vor allem mit religiösem Stoff sowie gesellschaftlichen Problemen. Er fertigte ein Altarkreuz für die Kirche Heilige Familie in Köln-Dünnwald.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Janusz Korczak: Der König der Kinder von Rupert Neudeck und Lukas Ruegenberg. Butzon & Bercker. 2002.
  • Papa Weidt: Er bot den Nazis die Stirn von Inge Deutschkron und Lukas Ruegenberg. Butzon & Bercker. 2001.
  • Elses Geschichte: Ein Mädchen überlebt Auschwitz von Michail Krausnick und Lukas Ruegenberg. Sauerländer. 2007.
  • Jakob der Lügner von Georg Wieghaus und Lukas Ruegenberg. Butzon & Bercker. 2002.
  • Karl- Heinz vom Bilderstöckchen von Lukas Ruegenberg und Willi Fährmann. Middelhauve. München: 1999.
  • Edith Stein von Lukas Ruegenberg und Carla Jungels. Butzon & Bercker. 1997.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lukas Ruegenberg: Bruder Lukas Ruegenberg. Mönch, Maler, Sozialarbeiter. Autobiografische Notizen. Edition Kalk, 2017, ISBN 978-3-935735-33-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]