Märkischer Dichtergarten

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Märkischer Dichtergarten ist der Name einer von Günter de Bruyn und Gerhard Wolf herausgegebenen Buchreihe mit Werken von Dichtern und Dichterinnen des 18. und 19. Jahrhunderts, die einen besonderen Bezug zu Berlin und zur Mark Brandenburg aufweisen. Die Reihe erschien in den Jahren 1980 bis 1988 im Berliner Buchverlag Der Morgen als gebundene Ausgabe in Ganzleinen, die meisten Bände verlegte kurz nach ihrem ersten Erscheinen auch der Fischer Taschenbuch Verlag als Lizenzausgabe. Die Herausgeber haben jeden Band mit einem Nachwort versehen. Die Reihe umfasst Prosa, Gedichte, Dramen und Briefe und enthält zum Teil zeitgenössische Illustrationen. Einige der Texte wurden durch die Reihe zum ersten Mal veröffentlicht. Die Reihe leistete einen wichtigen Beitrag zur Neurezeption der literarischen Romantik in der DDR.

Gustav Seibt urteilt im Nachruf auf Günter de Bruyn: „So wurde aus einer schönen Buchreihe, dem noch in der DDR-Zeit erschienenen „Märkischen Dichtergarten“ […], und etlichen Einzelstudien, etwa dem Buch zu den Finckensteins in Madlitz von 1997, eine große Synthese über Berlins Kunstepoche zwischen 1786 und 1815.“[1]

Die Reihe umfasst folgende Bände:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nachruf auf Günter de Bruyn. Platz zwischen sich und der Welt. In: Süddeutsche Zeitung, 9. Oktober 2020, S. 11