Mönchpfiffel

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Koordinaten: 51° 22′ 39″ N, 11° 22′ 20″ O

Mönchpfiffel
Höhe: 126 m ü. NN
Einwohner: 200 (2007)
Eingemeindung: 1956
Postleitzahl: 06556
Vorwahl: 034652
Mönchpfiffel (Thüringen)
Mönchpfiffel

Lage von Mönchpfiffel in Thüringen

Mönchpfiffel ist ein Ortsteil der Gemeinde Mönchpfiffel-Nikolausrieth im Kyffhäuserkreis in Thüringen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mönchpfiffel und der Partnerortsteil Nikolausrieth liegen in der Goldenen Aue dicht zusammen. Sie haben Zugang zur Landesstraße 1218. Weiter nördlich führt die Bundesautobahn 38 durch das Gebiet. Im Tal der Helme und am Beginn der Unstrutniederung befinden sich fruchtbare Ackerböden.

Zisterzienser Klosterkapelle
Wirtschaftsgebäude des Klostergutes

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 830 und 850 ist das Dorf erstmals urkundlich genannt worden.[1] Die Kerngemeinde geht von 881 und 899 aus. Mönchspfiffel ist ein historisches Klostergut. Es war einmal Außenstelle des Klosters Walkenried. Mönche waren es, die einst die vernässte Aueniederung trockenlegten. Von 1920 bis 1945 war Staatsgut von Thüringen. Bis 1991 gehörte es zum VEG und auch zur LPG mit Tierproduktion und Pflanzenbau. 1995 wurde es an die Raiffeisen-Agil Warengenossenschaft verkauft.[2] Mit Wirkung vom 1. Oktober 1945 wurde das bis dahin in Thüringen liegende Mönchpfiffel dem Kreis Sangerhausen der Provinz Sachsen zugeordnet. Jetzt gehört es wieder zu Thüringen. 1956 erfolgte die Bildung der Gemeinde Mönchpfiffel-Nikolausrieth aus den Dörfern Mönchpfiffel und Nikolausrieth. 2007 wohnten 200 Personen im Dorf. Die Kirche gehörte zur Thüringischen Kirchenverwaltung.

Persönlichkeiten die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mönchpfiffel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Kahl: Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza , 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 184
  2. Infos zum Klostergut Abgerufen am 3. August 2012