MZ ES

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MZ ES 250/2 mit Stoye-Seitenwagen Super-Elastic, Bauzeit 1967–1973

Die Motorräder der Baureihe ES liefen beim VEB Motorradwerke Zschopau in den Jahren 1956 bis 1978 vom Band.

Das Kürzel ES steht für „Einzylinder“ und „Schwinge“; das Modell war in den Hubraumklassen 125 cm³, 150 cm³, 175 cm³, 250 cm³ und 300 cm³ erhältlich. Sie ist das erste MZ-Modell, das in einer Typenreihe gefertigt wurde und somit der direkte Vorgänger aller MZ-Typenreihen, die in der DDR gefertigt wurden. Mit dem Beginn der Serienfertigung der ES im Jahre 1956 nannte sich auch das IFA-Kombinat in MZ um. Auch das MZ-Schwingensymbol kommt erst mit der ES auf. Ihrem Namen entsprechend verfügen alle Maschinen der ES-Baureihe über ein zu dieser Zeit hochmodernes und für seine Fahreigenschaften gerühmtes Vollschwingen-Fahrwerk, außerdem sind die großen Modelle (ab 250 cm³) seitenwagentauglich. Beliebt waren die MZ ES-Modelle nicht zuletzt wegen des durchzugsstarken Motors, der das Fahren komfortabel und wirtschaftlich machte. Im Laufe der Bauzeit fand auch eine rege Modellpflege statt, welche einige technische und optische Änderungen zur Folge hatte. Das Kürzel ES führt im Volksmund zu zwei Bezeichnungen: „Eisensau“ und „Eisenschwein“, aber auch „Esse“.

Hauptartikel: MZ ES 125/150
Hauptartikel: MZ ES 175/250/300

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