Motorradbau in Zschopau

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DKW-Logo, um 1930
Jørgen Skafte Rasmussen war Begründer der Zschopauer Motorenfabrik J. S. Rasmussen AG und der Marke DKW

In der sächsischen Stadt Zschopau beziehungsweise ihrem Nachbarort Hohndorf wurden von 1922 bis 2016 Motorräder gebaut.[1][2][3] Bekanntheit erlangten Hersteller, die ab 1952 unter dem Kürzel MZ, kurzzeitig auch unter MuZ firmierten. Die Kürzel stehen für VEB Motorradwerk Zschopau, Motorrad- und Zweiradwerk GmbH (MuZ) sowie MZ Motorrad- und Zweiradwerk GmbH und ab 2009 für Motorenwerke Zschopau GmbH.[4] In Zschopau stand das erste Motorrad-Fließband der Welt. Bis zur Wende gehörte MZ zu den größten Motorradherstellern der Welt.[1][5]

Zum 1. Januar 2017 waren in Deutschland 86.919 MZ-Krafträder zugelassen, was einem Anteil von 2,0 Prozent entspricht.[6]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Motorradbau bis zum Zweiten Weltkrieg – Rasmussen, DKW und Auto Union[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf einen Teil der Werksanlagen (1932)
1928/1929 entstand im Südwesten der Stadt am Zschopenberg die „DKW-Siedlung“ als Werkssiedlung des Motorradwerks (1932).

Im Jahre 1906 kaufte der dänische Unternehmer Jörgen Skafte Rasmussen die stillgelegte BarthscheTuchfabrik im Zschopauer Dischautal und richtete dort einen Zweigbetrieb der Chemnitzer Firma Rasmussen & Ernst ein. Zunächst wurden dort Haushalt- und Werkstattgeräte, Dampfkesselamaturen sowie Kfz-Zubehör gefertigt. Ab 1912 firmierte das Unternehmen unter Zschopauer Maschinenfabrik J. S. Rasmussen. Während des Ersten Weltkriegs produzierte man Zündkapseln und Granatzünder, die Beschäftigtenzahl stieg auf über 400. Ab 1916 wurde der Prototyp eines dampfbetriebenen Kraftfahrzeugs entwickelt, es entstand das Markenzeichen DKW (Dampf Kraft Wagen), das für Fahrräder, Motorräder, Autos und Kühlschränke Verwendung fand. Die Entwicklung des Dampfkraftwagens wurde 1921 endgültig eingestellt. 1919 entwickelte der Ingenieur Hugo Ruppe bei Rasmussen einen kleinen Zweitaktmotor als Spielzeugantrieb (D.K.W. = "Des Knaben Wunsch") sowie einen Stationärmotor. Beide wurden zur Leipziger Messe 1919 ausgestellt. 1920 wurde ein Ein-PS-Fahrrad-Hilfsmotor (D.K.W.="Das kleine Wunder") entwickelt, später bot Rasmussen auch komplette Fahrräder mit Hilfsmotor und verstärktem Rahmen an. 1922 begann in Zschopau unter Chefkonstrukteur Hermann Weber und Verkaufsleiter Dr. Carl Hahn mit dem Reichsfahrtmodell die Serienproduktion von Motorrädern. 1923 wandelte Rasmussen die Motorenwerke in eine Aktiengesellschaft um. Die Aktien befanden sich fast ausnahmslos in seinem Besitz, seine Ehefrau Therese Rasmussen wird Aufsichtsratsvorsitzende. 1926 entstand in Zschopau das erste Motorrad-Fließband der Welt. Im Jahre 1928 übernahm DKW die Audiwerke AG Zwickau, 1929 war das Werk mit einer Jahresproduktion von 60.000 Motorrädern und einem Umsatz von 60 Mio. Reichsmark die größte Motorradfabrik der Welt.[7] Vom Erfolgsmodell E200/E206 wurden zwischen 1925 und 1928 insgesamt mehr als 68.000 Stück hergestellt. 1928/1929 entstand im Südwesten der Stadt am Zschopenberg die „DKW-Siedlung“ als Werkssiedlung des Motorradwerks. Infolge der Weltwirtschaftskrise brach der Umsatz 1930 ein, das Werk machte einen Verlust von ca. 2 Mio. Reichsmark, Dr. Richard Bruhn, Bankdirektor bei der Sächsischen Staatsbank, wird Aufsichtsratsvorsitzender bei DKW. Auf Betreiben der Sächsischen Staatsbank fusionierten die Zschopauer Motorenwerke mit ihrer Tochtergesellschaft Audiwerke AG Zwickau, der Horchwerke AG (ebenfalls Zwickau) sowie dem Fahrzeugwerk Siegmar der Wanderer-Werke in Schönau bei Chemnitz 1932 zur Auto Union AG mit vorläufigem Sitz Zschopau. Aus dem Zusammenschluss der vier Marken entstand das Logo mit den vier Ringen, das noch heute von Audi verwendet wird. Der Firmengründer J.S. Rasmussen verließ das Unternehmen 1934 und zog 1939 nach Sacrow bei Potsdam. Die Verlegung des Firmensitzes nach Chemnitz erfolgte 1936 in die umgebauten und erweiterten Gebäude der ehemaligen Presto-Werke. Während des Zweiten Weltkrieges baute das Unternehmen neben anderen Rüstungsgütern vor allem Stromerzeugungsaggregate und Motorräder für die Wehrmacht. Vom 21. November 1944 bis Mitte April 1945 existierte im Werk DKW ein Außenlager des KZ Flossenbürg. 500 jüdische Frauen und Mädchen aus dem Lager Auschwitz mussten hier in der Rüstungswirtschaft Zwangsarbeit verrichten. Auf dem Zschopauer Friedhof erinnert seit 2005 ein Gedenkstein an die sechs hier verstorbenen Frauen und Mädchen.

Rennsport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits 1920 gelang DKW mit dem Werksfahrer Max Hucke aus Erfurt beim Dresdner Bahnrennen ein erster Rennsporterfolg. Rasmussen erkannte bereit frühzeitig den werbewirksamen und verkaufsfördernden Effekt des Motorradrennsports. Allerdings wurden die Rennen damals überwiegend auf seriennahen Maschinen gefahren, die Piloten waren oftmals Privatfahrer oder Werksangehörige. DKW erzielte in den folgenden Jahren bei zahlreichen Rennsportveranstaltungen wie bei der damals sehr populären ADAC-Reichsfahrt oder dem Rennen auf der AVUS in Berlin, bedeutende Siege und vordere Plätze, u.a. durch Chefkonstrukteur Hermann Weber und Hans Sprung, den Meister der Einfahrabteilung. 1925 wird mit der ARe 175 erstmals eine spezielle Rennmaschine entwickelt. Zwei Jahre später entsteht unter der Leitung von Chefkonstrukteur Hermann Weber und Versuchsingenieur August Prüßing, der seit 1925 bei DKW tätig ist, die größte Motorradrennsportabteilung der damaligen Zeit. In den folgenden Jahren erringen Fahrer wie Arthur Geiss, Walfried Winkler, Ewald Kluge und Bernd Rosemeyer acht Motorrad-Europameisterschaften und 23 Deutsche Meistertitel. Besonders erfolgreich ist DKW in den Hubraumkategorien bis 175 ccm und bis 250 ccm. Auf dem Höhepunkt des Erfolges Mitte der dreißiger Jahre arbeiten in der Rennabteilung etwa 100 Mitarbeiter, darunter Rennleiter Adolf Meurer, Renningenieur Alfred Liebers sowie die Rennmonteure Kurt Haase, Kurt Terpe, Paul Uhlmann und Karl Wagner. Mit dem Gewinn der Silbervase bei der 17. Internationalen Sechstagefahrt in Oberstdorf 1935 durch Geiss, Winkler und Kluge zeigen sich auch die ersten Erfolge im Geländesportbereich. In diese Zeit fallen auch zahlreiche Geschwindigkeitsweltrekorde für Motorräder mit stromlinienförmiger Verkleidung sowie die Aufnahme einer Kleinserienproduktion von Renn- und Geländesportmaschinen, die vor allem an Privatfahrer verkauft werden. 1936/1937 erzielt DKW auch zunehmend Rennsporterfolge in den Seitenwagenklassen bis 600 ccm (durch Karl Braun mit Beifahrer Erwin Badsching) und bis 1.000 ccm (durch Hans Kahrmann mit Beifahrer Heinrich Eder und Hans Schumann mit Beifahrer Julius Beer). Die Rennabteilung wird 1941 kriegsbedingt aufgelöst, August Prüßing übernimmt die Leitung der Rüstungsproduktion im Werk DKW.

Motorradbau nach dem Zweiten Weltkrieg – IFA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die RT 125 mit stolzem Besitzer, 1958

Die modernen Fertigungsanlagen des ehemaligen DKW-Werkes wurden 1945/1946 komplett demontiert, in die Sowjetunion transportiert und in Ischewsk im Ischmasch-Werk wieder installiert. Bemühungen, den Motorradbau wieder aufzunehmen, zeigten sich im DKW-Leichtmotorrad L60, welches im Werk Wilischthal entwickelt wurde. Dabei handelte es sich um eine Neuentwicklung, die aufgrund der seinerzeit geltenden Hubraum-Freigrenze von 60 cm³ erforderlich wurde. Der nur 40 kg schwere Motorradtyp leistete 3 PS. Konstruktive Besonderheiten waren ein bügelförmiger Hinterbau, der Kardanantrieb und die Pendelgabel mit Schwingmetallelementen in der Drehachse. Als das Motorrad auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1948 der Öffentlichkeit präsentiert wurde stand jedoch bereits fest, dass es zu keiner Serienproduktion dieses neuen Motorradtyps kommen würde.[8] Die gesetzliche Hubraum-Freigrenze war inzwischen angehoben worden. Damit eröffnete sich die Möglichkeit, die Produktion der RT 125, einer Vorkriegsentwicklung, wieder aufzunehmen. Die Serienfertigung begann 1950 unter dem Markenzeichen Industrievereinigung Fahrzeugbau (IFA). Trotz der staatlichen Produktionsvorgabe von 5000 Stück wurden 1950 aufgrund Materialknappheit nur 1700 RT 125 fertiggestellt. 1951 erschien das erste fahrbare Modell des seitenwagentauglichen Motorrades mit 350-cm³-Zweitakt-Boxermotor und Kardanantrieb, die IFA BK 350. Die Serienproduktion der BK lief jedoch erst 1953 an.

Ab 1952 VEB Motorradwerk Zschopau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Motorradwerk firmierte seit 1952 unter VEB Motorradwerk Zschopau (MZ). Ab 1956 hießen alle Modelle MZ, beginnend mit der im Januar auf den Markt gekommenen RT 125/2. Durch den einfachen Aufbau der Fahrzeuge und die untereinander leicht austauschbaren Teile war die MZ, auch Emme oder Emmie genannt, ein „Volksmotorrad“, das auf Funktionalität, Haltbarkeit und Modellkontinuität setzte. Ab 1954 wurde eine von MZ patentierte Vollkapselung der Kette eingeführt, wie sie bei anderen Zweiradherstellern so nicht zu finden war. Die IFA BK 350 kam mit gesteigerter Leistung und besserer Geräuschdämmung als MZ BK 350 in den Handel. Im Dezember 1956 folgte die MZ ES 250, im gleichen Monat die MZ ES 175, jeweils mit ausgesprochen komfortablem und gleichzeitig fahrstabilem Schwingenfahrwerk. Mit Einführung der ES 250/1 festigte MZ ab 1961 die überdurchschnittlichen Eigenschaften der Motoren mit äußerst günstigem Drehmomentverlauf. Zusammengenommen mit den motorsportlichen Erfolgen, trugen diese Eigenschaften der MZ-Motorräder zur großen Popularität und Exporterfolgen auch im westlichen Ausland bei. Die Produktion nahm enorme Ausmaße an, MZ entwickelte sich rasch zu Europas größtem Motorradhersteller.

Die Fertigung der Baureihe RT lief nach zwölf Produktionsjahren 1962 aus. 310.800 RTs wurden bei MZ gefertigt. Das Motorrad wurde auch von vielen anderen Herstellern, darunter Harley Davidson und Yamaha, kopiert. Mit ca. fünf Millionen Exemplaren ist die RT 125 wahrscheinlich der meistkopierte Motorradtyp der Geschichte. Die Produktion der MZ ES 125/150 begann 1962. Das Modell hatte einen Blechpressrahmen, der in der Massenproduktion einfacher zu fertigen war als Rohrrahmen. Zusammen mit den daraus abgeleiteten Baureihen ETS 125/150 und TS 125/150 stellt sie mit etwa 900.000 Maschinen das bis heute meistgebaute deutsche Motorrad dar. Zudem war sie weltweit das erste Motorrad mit asymmetrischem Abblendlicht. 1961 wurde auf Initiative von MZ ein Zweitakt-Motorrad-Museum in Augustusburg eröffnet, das inzwischen eine der umfangreichsten Zweiradsammlungen Europas beherbergt.[9][10] MZ gehörte zu den wenigen Firmen weltweit, die Motorräder mit Seitenwagen ab Werk lieferten, wobei die Super-Elastic - Seitenwagen von Stoye zu den besten gebauten Seitenwagen überhaupt zählten.

Wenn auch nicht so stark wie der Automobilbau, war die weitere Entwicklung bei MZ von der wirtschaftlichen Erstarrung der DDR geprägt. Die bewährten Konzepte wurden fortgeführt, die Entwicklung größerer Motorräder blieb jedoch unterbunden. Der Anspruch, die Weltspitze in der Viertelliterklasse mitzubestimmen, musste allmählich aufgegeben werden. In der Bundesrepublik Deutschland waren die Motorräder bei Versandhäusern bestellbar und erfreuten sich wegen des günstigen Preises und des robusten Aufbaus insbesondere bei Studenten weiterhin Beliebtheit. In westdeutschen Städten mit großen Universitäten gehörten sie bis in die 1990er Jahre hinein zum Stadtbild. In der DDR waren MZ-Motorräder allgegenwärtig, sie wurden sehr oft auch zu reinen Alltagszwecken gefahren und erfüllten teilweise Ersatzfunktion für den Mangel an PKW. Mit der ETZ 250 wurden 1981 Scheibenbremse und 12-V-Elektrik eingeführt, beides damaliger Standard in der Motorradfertigung. Der nach wie vor recht hohe Spritverbrauch der Maschinen, ließ die Grenzen des Zweitaktmotor-Konzepts deutlich werden.

Motorradrennen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine 250er-Werks-MZ der Saison 1964
MZ-Trophy-Mannschaft, DDR-Sportler des Jahres 1967
Tankdeckel einer MZ TS 250/1 mit Logo

Von 1957 bis 1973 war MZ in den Hubraumklassen 125 cm³, 250 cm³ und 350 cm³ die führende deutsche Marke im internationalen Motorradrennsport. Zur MZ-Werksmannschaft gehörten unter anderem die Rennfahrer Ernst Degner, Horst Fügner, Werner Musiol, Heinz Rosner, Klaus Enderlein und Günter Bartusch. Der westdeutsche Privatfahrer Dieter Braun fuhr von 1968 bis 1970 Weltmeisterschaftsrennen auf MZ. Außer deutschen fuhren auch ausländische Fahrer auf MZ-Maschinen um Weltmeisterschaftspunkte. Die bekanntesten waren Gary Hocking, Mike Hailwood, Luigi Taveri, Alan Shepherd, Derek Woodman, László Szabó und Silvio Grassetti. Obwohl sich die MZ-Rennmaschinen mit den aufkommenden japanischen Maschinen der Marken Honda, Suzuki und Yamaha durchaus messen konnten, war es in den 1960er Jahren aus politischen Gründen auch den besten Fahrern nicht möglich, eine Marken-Weltmeisterschaft für MZ zu erreichen. Bei Weltmeisterschaftsrennen in NATO-Staaten war der MZ-Rennstall wegen des Alleinvertretungsanspruchs der BRD von der Teilnahme oft ausgeschlossen, da DDR-Bürger meist keine Einreise-Visa erhielten. 1974 zog sich MZ aus dem Straßenrennsport zurück und löste 1975 die Rennabteilung zugunsten des Motorrad-Geländesports ganz auf.

Im Jahr 1963 gewann das DDR-Nationalteam auf MZ-Motorrädern erstmals die Trophy bei der Internationalen Sechstagefahrt. Dieser Wettbewerb ist gleichbedeutend mit der Mannschafts-Weltmeisterschaft im Motorrad-Geländesport. Es folgten fünf weitere Trophy-Siege auf MZ in den Jahren 1964, 1965, 1966, 1967 und 1969. 1968 verletzte sich Werner Salevsky bei einem Sturz, und die MZ-Mannschaft musste das Rennen aufgeben. Ein letzter Erfolg bei der Sechstagefahrt gelang 1987, als die DDR-Trophy- und Silbervase-Mannschaften den Wettbewerb gewannen. MZ wurde dabei durch die Fahrer Jens Scheffler, Harald Sturm, Uwe Weber, Jens Grüner, Mike Heydenreich und Udo Grellmann vertreten.

Stückzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das einmillionste Motorrad seit 1950, eine MZ ETS 250 Trophy Sport, lief 1970 vom Band. 1983 lief das zweimillionste Motorrad vom Band, eine MZ ETZ 250.

Nach der Wende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Wende wurde MZ 1990 privatisiert. Das Unternehmen Motorradwerk Zschopau GmbH meldete am 18. Dezember 1991 Konkurs an. Gründe waren unter anderem der Wegfall der Märkte in Osteuropa und Ostdeutschland.

Kanuni-Lizenzbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Motorrad ETZ301, Lizenzbau 1995 von Kuralkan Corporation KANUNI MOTORLU ARACLAR A. S. aus Istanbul (Türkei)

Die ETZ-Patente und -Fertigungsanlagen wurden 1995 an das Unternehmen Kuralkan verkauft, das seit 1987 der Importeur der MZ-Motorräder in der Türkei war. Dort wurden die Modelle ETZ 251 und 301 unter dem Herstellernamen MZ Kanuni seit 1996 noch einige Jahre (wahrscheinlich bis 2001) gefertigt.[11]

500-cm³-Viertaktmotoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Zukauf von Viertaktmotoren von Rotax wurde versucht, dem Zusammenbruch der Nachfrage entgegenzuwirken. So entstanden verschiedene Kleinserien mit 500-cm³-Viertaktmotoren, in denen sich die bewährte Qualität der MZ-Fahrwerke mit der Zuverlässigkeit der Rotax-Motoren zu einem sehr alltagstauglichen Fahrzeug verband. Da jedoch MZ nach der Wende noch das verpönte DDR-Image anhing, konnten diese Maßnahmen keine Trendwende einläuten, und es wurden nur wenige Fahrzeuge verkauft.

MuZ und Hong Leong[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

MuZ Skorpion Replica von 1996 im Zweirad-Museum Neckarsulm

Das Nachfolgeunternehmen MuZ Motorrad- und Zweiradwerk GmbH, zog 1993 an den Neubaustandort im Großolbersdorfer Ortsteil Hohndorf um, wo sich zu DDR-Zeiten die Zylinderschleiferei befand. Nach einigen Wiederbelebungsversuchen übernahm der malaiische Konzern Hong Leong 1996 das Unternehmen; ab 1999 wurde unter MZ Motorrad- und Zweiradwerk GmbH firmiert.

MZ Skorpion, MZ Baghira[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als erste Neuentwicklungen erschienen 1994 die Skorpion-Modelle, die von einem 660-cm³-Einzylindermotor von Yamaha angetrieben wurden; 1994 wurde ebenfalls die Studie MuZ Kobra, mit einem Zweizylindermotor der Yamaha TDM, vorgestellt.[12] 1997 erschien die Enduro und Super-Moto-Variante mit Yamaha-Motor, die MZ Baghira und MZ Mastiff.

MZ 125[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Einführung der neuen RT 125 im Jahr 2000 wurde auch wieder ein eigenentwickelter Motor angeboten – nunmehr ein DOHC-Viertakter mit 125 cm³. Dieser arbeitet seit 2001 auch in den Schwestermodellen SX (Enduro) und SM (Supermoto) und galt als einer der stärksten Viertakt-Motoren seiner Klasse.

MZ 1000[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den technischen Höhepunkt stellten die 2003 vorgestellten 998-cm³-Modelle MZ 1000 S/SF/ST mit Parallel-Twin dar. Der DOHC-Motor der so genannten Kiloemme verfügte über eine elektronische Benzineinspritzung und war mit 86 kW (117 PS) und 95 Nm der stärkste Serien-Reihenzweizylinder auf dem Motorradmarkt. Das komplett einstellbare Fahrwerk verfügt über eine 43-mm-Ø-Upside-Down-Gabel, eine Aluminium-Cantilever-Schwinge und einen Brückenrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahlrohren. Gebremst wird vorn mit einer schwimmend gelagerten 320-mm-Ø-Doppelscheibenbremse mit Vierkolbensätteln.

Schließung der Entwicklungsabteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende August 2005 sah sich das Management veranlasst, umfangreiche Umstrukturierungen durchzuführen. Ende 2006 wurde die gesamte Entwicklungsabteilung geschlossen, alle Mitarbeiter wurden entlassen. Die Qualität der noch produzierten Motorräder ließ auch aufgrund der Entlassung der Mitarbeiter der Qualitätskontrolle stark nach. Das Stammkapital des Unternehmens wurde weitgehend abgezogen.[13] Die Produktion lief jedoch in geringen Stückzahlen weiter.[14] Die Sammlung seltener Entwicklungsmodelle, Versuchsfahrzeuge, Versuchsteile, Vergleichs- und spezieller Messfahrzeuge wurden verkauft.

Werksschließung 2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Hong Leong wurden seit der Übernahme 1996 über 70 Millionen Euro Verlust eingefahren. Am 6. Juni 2008 wurde bekanntgegeben, dass zum Ende des Jahres 2008 die Produktion endgültig eingestellt wird. Seit September 2008 wurden keine Motorräder mehr produziert. Ende des Jahres 2008 wurde das Werk geschlossen.

Die letzte Produktpalette vor der Einstellung der Produktion bestand aus folgenden Modellen:

  • die 125-cm³-Einzylinder-Reihe RT, SM und SX,
  • die 660-cm³-Einzylinder-Supermoto (auch als HR-Variante mit kürzerer Federgabel, niedrigerer Sitzposition und kürzerer Schwinge erhältlich), nur noch einzelne Exemplare,
  • die 998-cm³-Zweizylindermaschinen 1000S (Sport), 1000SF (SuperFighter) und 1000ST (SuperTraveller).

Die Straßenmaschine Skorpion wurde seit 2002 nicht mehr produziert, die MZ Baghira Enduro wurde auf Anfrage bis Ende 2007 weiter gebaut. Danach wurde die Produktion beider Baghira (Enduro/Supermoto) und der Mastiff wegen verschärfter Abgasnormen und des nur noch geringen Absatzes eingestellt.

Neuanfang der Motorenwerke Zschopau GmbH 2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 2009 wurde bekannt, dass die ehemaligen Motorradrennfahrer Ralf Waldmann und Martin Wimmer das Motorrad- und Zweiradwerk Zschopau kaufen und sanieren wollten.[1][15] Nach der Neugründung firmierte das Unternehmen als Motorenwerke Zschopau GmbH. Der Hoffnungsträger für einen Neuanfang war das Projekt eines Elektromotorrollers, der MZ Emmely EL1.[16] Die Produktion des Elektrorollers Charly wurde im November 2009 wieder aufgenommen.

Im November 2011 erhielt MZ eine Landesbürgschaft, um im Jahr 2012 eine Stückzahl von 1200 Maschinen (Straßenmotorräder T125 und Geländemotorräder Typ 122) bauen zu können.

Im Februar 2012 gingen 20 der 56 in Hohndorf arbeitenden Mitarbeiter in Kurzarbeit, da der Lieferant für elektrische Antriebssysteme Clean Mobile Insolvenz angemeldet hatte. Dadurch konnten keine Elektrofahrzeuge montiert werden.[17] Am 7. September 2012 meldete Geschäftsführer Martin Wimmer wegen Zahlungsunfähigkeit für die Motorradwerke Zschopau Insolvenz beim Amtsgericht Chemnitz an.[1] Die Produktion sollte aber bis zu einer Entscheidung des Gerichts zunächst fortgeführt werden.

Teilnahme am Rennsport 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2010 stieg MZ mit dem Fahrer Anthony West in die neu geschaffene Moto2-Klasse der Motorrad-Weltmeisterschaft und damit wieder in den Straßenrennsport ein. Anthony West belegte am Ende der Saison mit 26 Punkten WM-Rang 23. In der Motorrad-Weltmeisterschaft 2011 wurde das Engagement ausgebaut und um ein zweites Motorrad erweitert, das mit Max Neukirchner besetzt wurde. Außerdem startete MZ mit Bernd Hiemer in der spanischen Motorradmeisterschaft.

In der Motorrad-Weltmeisterschaft 2012 plante das MZ-Racing-Team, mit einem Motorrad in der neugegründeten Moto3 an den Start zu gehen. Pilotiert werden sollte dieses von Jonas Folger.[18] Aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten seitens MZ konnte Folger aber kein Motorrad zur Verfügung gestellt werden.[19] Im Januar 2012 wurde eine Kooperation zwischen dem MZ-Racing-Team und dem Racing Team Germany bekanntgegeben. Im Zuge dieser Kooperation stellte MZ ein Moto3-Motorrad, das von Toni Finsterbusch bewegt wurde. Die Betreuung an der Rennstrecke übernahm das Racing Team Germany.[20]

Außerdem startete der Schwede Alexander Lundh in der Moto2 für MZ.

Insolvenzantrag 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Motorenwerke Zschopau GmbH (MZ) musste Anfang September 2012 aufgrund eines kurzfristig nicht zustande gekommenen Darlehens einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Chemnitz stellen. Das Chemnitzer Amtsgericht lehnte den Insolvenzantrag am 10. September als formal unzureichend ab und forderte eine Nachbesserung innerhalb von zwei Wochen. Zunächst ging die Produktion der Elektroroller mit den 49 Mitarbeitern weiter, deren Zukunft bei MZ ungewiss ist.[21] Laut Aussage des vorläufigen Insolvenzverwalters Christoph Junker, hat das Amtsgericht Chemnitz am 30. September 2012 das Insolvenzverfahren eingeleitet.[22] Nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens erfolgte nur eine kleine Produktion von Elektro-Dreirädern für die Schweizer Post. Damit waren 20 der ursprünglich 56 Angestellten beschäftigt. Auf zwischen sechs und sieben Millionen Euro beläuft sich die Schuldensumme und verteilt sich auf 170 Gläubiger.[23]

Gescheiterte Sanierung 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trotz einer Zahl von mehr als 30 Gesprächen und Werkbesichtigungen mit teilweise namhaften potentiellen Investoren aus dem In- und Ausland gelang es dem Insolvenzverwalter nicht, eine Lösung für die Motorenwerke Zschopau GmbH zu finden. Die unsichere Perspektive ließ die jeweiligen Kandidaten von der notwendigen Millioneninvestition Abstand nehmen. Damit war eine Sanierung Anfang Mai 2013 gescheitert. Die meisten der zuletzt beschäftigten 20 Mitarbeiter haben ihre Kündigung erhalten, die Endmontage des Elektrodreirades für die Schweizer Post wurde von 3 verbliebenen Mitarbeitern übernommen.[24][25][26] Seit Mitte Mai 2013 übernimmt die neugegründete MuZ Vertriebs GmbH die Ersatzteilversorgung für die nach 1990 hergestellten Modelle: Charly II, MZ 125 RT/RT-Classic/SM/SX, Baghira, Mastiff, Bison 175N, ATV 50/100/150/Cabra, MZ 1000 S/SF, Saxon, ROTAX-Motor und Skorpion.[26] Mit der Verlegung der MuZ Vertriebs GmbH nach Schneeberg (Erzgebirge), endeten im Oktober 2013[27] die Aktivitäten von MZ bzw. MuZ in der Zschopauer Region.[2] Die Markenrechte an der Wort- und Bildmarke „MZ“ bzw. „MuZ“ werden im November 2013 von mindestens vier verschiedenen Anmeldern beansprucht. 2015 erwarb der Bruder des früheren MZ-Werksfahrers Reinhard Klädtke, Dirk Klädtke, Inhaber einer Maschinenbaufirma und schon seit Februar 2014 Mieter zweier ehemaliger Produktionshallen, im Zuge einer Zwangsversteigerung das gesamte MZ-Werksgelände in Hohndorf.[28]

Weitere Motorradhersteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2010 wurde in Zschopau die Motorradmanufaktur ZPmoto gegründet. Das Unternehmen produzierte seit Oktober 2012 in Kleinserie das Modell ZPsport 449, ein Retromodell mit einem den MZ GS nachempfundenen Design. Die ZPsport 449 wurde Anfang 2013 erstmals ausgeliefert. Ursprünglich sollten jährlich etwa 50 Fahrzeuge hergestellt werden.[2][29] Aufgrund eines Motoren-Lieferstopps des Motorradherstellers GasGas lief die Fertigung 2016 nach 12 Exemplaren aus.[3][30]

Modellübersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baureihen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Baureihe RT 125, 1950–1965
    • 1950–1954 IFA RT 125
    • 1954–1956 IFA RT 125/1
    • 1956–1959 RT 125/2
    • 1959–1962 125/3
    • 1964–1965 125/4
  • Baureihe BK 350, 1952–1959
    • 1952–1956 IFA BK 350
    • 1956–1959 BK 350
  • Baureihe ES, 1956–1978
    • 1956–1957 ES250 Doppelport
    • 1957–1962 ES 250
    • 1957–1962 ES 175
    • 1962–1967 ES 250/1
    • 1962–1967 ES 175/1
    • 1962–1965 ES 300
    • 1967–1969 ES 250/2
    • 1969–1973 ES 250/2 Trophy
    • 1967–1969 ES 175/2
    • 1969–1972 ES 175/2 Trophy
    • 1962–1969 ES 125
    • 1962–1969 ES 150
    • 1969–1977 ES 125/1
    • 1969–1977 ES 150/1
  • Baureihe ETS, 1969–1973
    • 1969–1973 ETS 250
    • 1970–1973 ETS 125/150
  • Baureihe TS, 1973–1985
    • 1973–1976 TS 250
    • 1976–1981 TS 250/1
    • 1973–1985 TS 125/150
  • Baureihe ETZ, 1981–1991
    • 1981–1989 ETZ 250
    • 1985–1990 ETZ 125/150
    • 1988–1991 ETZ 251/301

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eberhard Pester: MZ–Konzept des Fortschritts (= Urania Universum. Band 35). Urania, Leipzig 1989, S. 99–107.
  • Peter Kurze, Christian Steiner: Motorräder aus Zschopau. DKW, IFA, MZ. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage. Delius Klasing, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-7688-5255-5.
  • Frank Rönicke: IFA – MZ – 1950–1991. Eine Dokumentation (= Schrader Typen-Chronik). Motorbuch, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-613-02948-4.
  • Andy Schwietzer: Typenkompass MZ: Motorräder seit 1950. Motorbuch, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-613-02949-1.
  • Woldemar Lange, Jörg Buschmann: DKW Zschopau und der Motorradgeländesport 1920-1941. Bildverlag Böttger, Witzschdorf 2012, ISBN 978-3-937496-50-4.
  • Rene Zapf: Made in Zschopau. Motorräder mit Herz. Chemnitzer Verlag, Chemnitz 2012, ISBN 978-3-937025-86-5.
  • Mat Oxley: Gestohlene Geschwindigkeit. Der größte Spionageskandal der Motorsportgeschichte. Hrsg.: Motorrennsport-Archiv Jordan. Notschriften Verlag, Radebeul 2017, ISBN 3-945481-55-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: MZ – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Torsten Hampel: Zen oder Die Kunst eine Motorradfirma zu warten In: Der Tagesspiegel vom 7. Dezember 2012, abgerufen am 11. Mai 2017
  2. a b c Ralf Hübner: Nach dem Ende von MZ: Motorradmanufaktur: ZPmoto fertigt Maschinen in Zschopau. Leipziger Volkszeitung, 23. Oktober 2013, abgerufen am 11. Mai 2017
  3. a b Die Fertigung der ZPsport449 läuft aus auf zpmoto.de, 28. November 2016, abgerufen am 11. Mai 2017
  4. Nina Klöckner: Die Traumfabrik im Osten (Memento vom 8. September 2009 im Internet Archive) In: Financial Times Deutschland vom 3. Juni 2009
  5. Christian Wüst: Kult und Kummer, in: Der Spiegel 23/2000, abgerufen am 11. Mai 2017
  6. Fahrzeugzulassungen (FZ) – Bestand an Personenkraftwagen und Krafträdern nach Marken oder Herstellern 1. Januar 2017. In: kba.de. Kraftfahrtbundesamt, 1. Januar 2017, S. 9; abgerufen am 11. Juli 2017 (PDF).
  7. Beatrice Kern: MZ-Story, 2008 (PDF; 1,8 MB)
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  21. Insolvenzantrag von MZ ist mangelhaft auf handelsblatt.com, 10. Dezember 2012, abgerufen am 11. Mai 2017
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  23. Dresdner Morgenpost, 29. Januar 2013
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  30. ZPmoto stellt Produktion ein. mdr.de, 29. Dezember 2016; abgerufen am 11. Mai 2017.