Mamertus
Mamertus († um 477 in Vienne, Gallien) war Bischof und wird in der katholischen Kirche als Heiliger verehrt. Er führte die Bittprozessionen an den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt ein.
Inhaltsverzeichnis
Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Mamertus entstammte einer wohlhabenden gallorömischen Familie aus Lyon. Er wurde 461 Erzbischof von Vienne, wo er auch verstarb. Mamertus’ Bruder war der Theologe und Kirchenschriftsteller Claudianus Mamertus.
In seiner Amtszeit gebot er der Überlieferung nach durch Gebet einer furchtbaren Feuersbrunst Einhalt, die die ganze Stadt zu zerstören drohte, und soll auch andere Wunder bewirkt haben.
Verehrung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Gedenktag des hl. Mamertus ist der 11. Mai. In Deutschland (vor allem Norddeutschland) wird er zu den Eisheiligen gezählt. In der Ikonographie wird Mamertus im Ornat eines Bischofs dargestellt, mit einem brennenden Licht zu Füßen des Kreuzes. Er ist der Schutzpatron der Hirten und der Feuerwehr und wird bei Dürre, Fieber und Brusterkrankungen angerufen.
Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Adolf Lumpe: Mamertus von Vienna. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 5, Bautz, Herzberg 1993, ISBN 3-88309-043-3, Sp. 653–654.
Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Mamertus | Pankratius | Servatius | Bonifatius | Sophie
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mamertus |
| KURZBESCHREIBUNG | Bischof von Vienne, Heiliger |
| GEBURTSDATUM | 4. Jahrhundert oder 5. Jahrhundert |
| STERBEDATUM | um 477 |
| STERBEORT | Vienne, Gallien |