Mammillaria petterssonii

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Mammillaria petterssonii
Mammillaria petterssonii (5709950265).jpg

Mammillaria petterssonii

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Cacteae
Gattung: Mammillaria
Art: Mammillaria petterssonii
Wissenschaftlicher Name
Mammillaria petterssonii
Hildm.

Mammillaria petterssonii ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mammillaria in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton ehrt den deutschen Kakteensammler Pettersson, den Freund des Kakteenspezialisten und Besitzers einer Kakteengärtnerei in Birkenwerder bei Berlin Heinrich Hildmann.[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mammillaria petterssonii wächst meist einzeln. Die kugeligen Triebe sind trüb hellgrün und bis zu 12 Zentimeter im Durchmesser groß. Die dreikantigen Warzen sind groß und führen reichlich Milchsaft. Die Axillen sind mit Wolle besetzt. Die 6 bis 7 Mitteldornen sind orangebraun. Im Alter werden sie weißlich mit dunkler Spitze. Sie werden bis zu 2 Zentimeter lang. Die 10 oder mehr Randdornen sind steif, gerade und weiß. Sie werden 2 bis 10 Millimeter lang. Die obersten sind kürzer und schwächer ausgebildet.

Die rosaroten bis weißen Blüten haben einen rötlichen Mittelstreifen. Sie sind bis zu 2,5 Zentimeter im Durchmesser groß und ebenso lang. Die Früchte sind purpurrosa. Sie enthalten braune Samen.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mammillaria petterssonii ist in den mexikanischen Bundesstaaten Aguascalientes, Guanajuato, Jalisco, Querétaro, San Luis Potosí und Zacatecas verbreitet.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1886 durch Heinrich Hildmann.[2] Synonyme von Mammillaria petterssonii Hildm. sind Mammillaria obscura Hildm. (1891), Mammillaria heeseana McDowell (1896), Mammillaria obscura var. heeseana (McDowell) E.Kuhn (1981, nom. inval. ICBN-Artikel 33.3) und Mammillaria apozolensis Repp. (1987).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „Least Concern (LC)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.[3]

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. 2. Auflage. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8001-5964-2, S. 401.
  • Ulises Guzmán, Salvador Arias, Patricia Dávila: Catálogo de cactáceas mexicanas. Universidad Nacional Autónoma de México, Mexiko-Stadt 2003, ISBN 970-9000-20-9, S. 149.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 184.
  2. Deutsche Gärtner-Zeitung. 1886, S. 185.
  3. Mammillaria petterssonii in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Fitz Maurice, B, Sotomayor, M., Fitz Maurice, W.A. & Hernández, H.M., 2009. Abgerufen am 27. Dezember 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Mammillaria petterssonii – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien