Mammillaria scrippsiana

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Mammillaria scrippsiana
Mammillaria scrippsiana.jpg

Mammillaria scrippsiana

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Cacteae
Gattung: Mammillaria
Art: Mammillaria scrippsiana
Wissenschaftlicher Name
Mammillaria scrippsiana
(Britton & Rose) Orcutt

Mammillaria scrippsiana ist eine Pflanzenart aus der Gattung Mammillaria in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae).

Das Artepitheton ehrt den Förderer der Wissenschaft und Begründer des Scripps Institution of Oceanography an der University of California Edward W. Scripps (1854–1926).[1]

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mammillaria scrippsiana wächst einzeln oder manchmal auch Gruppen bildend. Die blaugrünen, kugeligen bis kurzzylindrischen Triebe sind 10 Zentimeter hoch und messen einen gleich großen Durchmesser. Die Warzen sind fest und beinahe eiförmig geformt. Sie führen reichlich Milchsaft. Die Axillen sind mit Wolle besetzt. Meist 2 Mitteldornen sind vorhanden. Sie sind braun, leicht gespreizt und 5 bis 10 Millimeter lang. Die 8 bis 10 Randdornen sind schlank, etwas borstenartig, rosa mit rötlicher Spitze und 7 Millimeter lang.

Die breit trichterigen Blüten sind rosagelb bis tiefpurpurrosa. Sie messen 1 Zentimeter im Durchmesser wie auch in der Länge. Die keulig geformten Früchte sind weißlich rosa bis rot. Sie enthalten braune Samen.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mammillaria scrippsiana ist in den mexikanischen Bundesstaaten Durango, Jalisco, Nayarit, Sinaloa und Zacatecas verbreitet.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1923 als Neomammillaria scrippsiana durch Nathaniel Lord Britton und Joseph Nelson Rose.[1] Charles Russell Orcutt stellte die Art 1926 zu Mammillaria.[2] Synonyme von Mammillaria scrippsiana (Britton & Rose) Orcutt sind Mammillaria scrippsiana var. autlanensis (R.T.Craig.) E.Y.Dawson (1948), Mammillaria pseudoscrippsiana Backeb. (1952), Mammillaria scrippsiana var. rooksbyana Backeb. (1952) und Mammillaria scrippsiana var. armeria Repp. (1987).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „Least Concern (LC)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.[3]

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. 2. Auflage. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8001-5964-2, S. 408.
  • Ulises Guzmán, Salvador Arias, Patricia Dávila: Catálogo de cactáceas mexicanas. Universidad Nacional Autónoma de México, Mexiko-Stadt 2003, ISBN 970-9000-20-9, S. 156.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b N. L. Britton, J. N. Rose: The Cactaceae. Descriptions and Illustrations of Plants of the Cactus Family. Band IV. The Carnegie Institution of Washington, Washington 1923, S. 84 (online).
  2. Cactography. National City and San Diego, CA 1926, S. 8
  3. Mammillaria scrippsiana in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Arias, S., Arreola, H. & Cházaro, M., 2009. Abgerufen am 27. Dezember 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Mammillaria scrippsiana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien