Manfred Noa

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Manfred Noa, gebürtig Manfred Simon Noa (* 22. März 1894 in Berlin[1]; † 4. Dezember 1930 ebenda[2]) war ein deutscher Filmregisseur und Szenenbildner.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bruder der Schauspielerin Loo Hardy studierte Malerei an der Kunstgewerbeschule Berlin und arbeitete danach als Theatermale8 und Bühnenbildner. Ende 1915 begann er als Szenenbildner für den Film tätig zu werden und stattete besonders die Dramen und Krimis Ric gebürtighard Oswalds und Johannes Guters aus.

Ab 1917 führte er selbst Regie, worauf er sich seit 1919 ausschließlich konzentrierte. Von 1926 bis 1928 übernahm er mit seiner eigenen Noa-Film GmbH zudem die Produktion. Mit Nathan der Weise nach dem Drama von LessingMargarete Noa und dem zweiteiligen Historienepos Helena lieferte er seine ambitioniertesten Leistungen. Er war vorübergehend mit der Schauspielerin Eva May verheiratet.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regisseur

Filmarchitekt

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Quelle: Geburtsurkunde Nr. 566 vom 28. März 1894, Landesarchiv Berlin.
  2. Quelle: Traueranzeige im "Film-Kurier" vom 8. Dezember 1930.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 5: L – N. Rudolf Lettinger – Lloyd Nolan. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 695.
  • Irene Stratenwert mit Hermann Simon (Hrsg.): Pioniere in Celluloid. Juden in der frühen Filmwelt. Henschel, Berlin 2004, ISBN 3-89487-471-6. Hier S. 45, 78, 214, 215 f., 218.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]