Marc Andre Matten

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Marc Andre Matten (* 26. Januar 1978 in Marl) ist ein deutscher Sinologe.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marc A. Matten studierte Sinologie, Japanologie und Volkswirtschaftslehre an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, der Jilin-Universität und der Waseda-Universität. 2007 promovierte er an der Universität Bonn mit seiner Dissertation Die Grenzen des Chinesischen, die 2009 mit dem Martin-Behaim-Preis der Gesellschaft für Überseegeschichte ausgezeichnet wurde.

Seit 2009 ist Marc A. Matten Professor für Zeitgeschichte Chinas an der Universität Erlangen-Nürnberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind politische Ideengeschichte des modernen China, Begriffsgeschichte in Ostasien, Nationalismus und nationale Identität, sowie transnationaler Wissenstransfer in der Zeit des Kalten Kriegs.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Autor

  • Die Grenzen des Chinesischen – Nationale Identitätsstiftung im China des 20. Jahrhunderts. Harrassowitz-Verlag, 2009
  • Imagining a Postnational World -- Hegemony and Space in Modern China. Leiden: Brill, 2016

Als Herausgeber

  • Places of Memory in Modern China – History, Politics, Identity. Leiden: Brill, 2012

Übersetzung in Chinesische

  • Aleida Assmann: Geschichte im Gedächtnis (2007), zusammen mit Yuan Siqiao (《记忆中的历史》), erschienen bei Nanjing University Press, 2016

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009 Martin-Behaim-Preis der Gesellschaft für Überseegeschichte e.V.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.uni-bamberg.de/hist-ng/guesg/nachwuchsfoerderung/martin-behaim-preis/