Mareike Miller

Mareike Miller (* 3. August 1990 in Friedberg, Hessen als Mareike Adermann) ist eine deutsche Rollstuhlbasketballspielerin.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Millers Heimatstadt ist Köln. Sie begann ihre Basketballkarriere beim TV Bensberg, wechselte aber alsbald zu ETB Schwarz-Weiß. Mit erst 14 Jahren debütierte sie in der Damen-Regionalliga, zog sich jedoch gleich in ihrem ersten Spiel einen Kreuzbandriss zu. In den folgenden drei Jahren kamen weitere Kreuzbandrisse dazu, so dass sie schon vor ihrer Volljährigkeit als Sportinvalidin galt.[1]
Mit 18 Jahren begann sie ihre zweite Karriere als Rollstuhl-Basketballerin. Sie durchlief diverse Junioren-Nationalmannschaftsteams und stieg schnell in die A-Nationalmannschaft auf. Seit 2009 studiert Miller in den Vereinigten Staaten an der University of Wisconsin-Whitewater und spielt dort für die UWW Warhawks. 2010 wurde sie mit der deutschen Nationalmannschaft in Birmingham Vize-Weltmeisterin und 2011 in Nazareth (Israel) Europameisterin.[2] 2012 gewann sie mit der Nationalmannschaft beim paralympischen Rollstuhlbasketballturnier die Goldmedaille. Im Finale gegen Australien war sie beim 58:44 mit 19 Punkten die beste Werferin.[3] Mit dem Hamburger SV wurde Miller 2013 Deutsche Meisterin.[4] Miller spielt seit 2017 bei den BG Baskets Hamburg.
Bei der Eröffnungsfeier zu den Sommer-Paralympics 2020 führte sie – zusammen mit Michael Teuber – die deutsche Mannschaft als Fahnenträgerin an.
Vereine
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- TV Bensberg
- Rhein-Energie Köln
- ETB Schwarz-Weiß Essen
- ASV Bonn
- University of Wisconsin
- RBC Köln 99ers
- Hamburger SV / BG Baskets Hamburg
- Doneck Dolphins Trier
- Nürnberg Falcons
Erfolge und Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- US-Collegemeisterschaft (2012, 2013, 2014)[5]
- Deutsche Meisterin 2010, 2011, 2013, 2019, 2021, 2025
- Europameisterin 2011[5]
- Vize-Europameisterin 2013, 2017[5]
- Vize-Weltmeisterin 2010, 2014[5]
- Silbermedaille bei den Sommer-Paralympics 2016[5]
- Goldmedaille bei den Sommer-Paralympics 2012
- 2012 und 2016: Silbernes Lorbeerblatt[6]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Dietmar Mauer: Mareike Adermann: Die zweite Karriere. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Funke Mediengruppe, 15. Juli 2011, abgerufen am 1. Mai 2025.
- ↑ Paralympics: NRW-Sportler im Steckbrief ( vom 12. November 2012 im Internet Archive), WDR 29. August 2012
- ↑ Paralympics: Deutsche Damen holen nach 26 Jahren wieder Gold (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2026. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.), Deutscher Basketball Bund
- ↑ Hamburger SV ist Deutscher Damenmeister 2013
- 1 2 3 4 5 bgbasketshamburg.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2026. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) (abgerufen am 2. April 2018)
- ↑ bundespraesident.de (abgerufen am 12. November 2012)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Miller, Mareike |
| ALTERNATIVNAMEN | Adermann, Mareike |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Rollstuhl-Basketballspielerin |
| GEBURTSDATUM | 3. August 1990 |
| GEBURTSORT | Friedberg, Wetteraukreis, Hessen |
- Rollstuhlbasketballspieler (Deutschland)
- Paralympics-Teilnehmer (Deutschland)
- Teilnehmer der Sommer-Paralympics 2012
- Teilnehmer der Sommer-Paralympics 2016
- Teilnehmer der Sommer-Paralympics 2020
- Teilnehmer der Sommer-Paralympics 2024
- Paralympics-Sieger (Rollstuhlbasketball)
- Träger des Silbernen Lorbeerblattes
- Deutscher
- Geboren 1990
- Frau