Marek Brandt

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Marek Brandt (* 7. August 1970 in Berlin) ist ein deutscher Künstler im Bereich Fotografie, Klang- und Medienkunst.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marek Brandt wuchs in Berlin auf, nach seiner Lehre als Schriftsetzer studierte Marek Brandt von 1995 bis 2002 Künstlerische Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Timm Rautert. Im Jahr 2000 ging er nach Großbritannien und studierte Time based Arts am Duncan Jordanstone College for Art and Design in Dundee. Von 2006 bis 2008 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, im Bereich Medienkunst als Meisterschüler bei Joachim Blank. Marek Brandt lebt und arbeitet seit 2001 vorwiegend in Leipzig.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marek Brandt arbeitet mit unterschiedlichen Medien, dazu gehören Fotografien, Klanginstallationen, Musikveröffentlichungen, Videoinstallationen und Filme. Seit Beginn seiner künstlerischen Arbeit war die Fotografie sein hauptsächliches Ausdrucksmittel. Während des Studiums an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig kristallisierte sich mehr und mehr eine Erweiterung seiner Arbeit auf Videoarbeiten und Sound und Klanginstallationen heraus. Speziell in den Video- und Performancearbeiten zeigen sich immer wieder die Verbindungen zwischen der akustischen und der visuellen Kunst. Seit 1999 experimentiert er unter dem Namen triPhaze mit elektronischen Klängen, oft auch im Zusammenspiel mit weiteren Musikern und mit visueller Unterstützung. 2000 gründete er das Musiklabel Privatelektro. Ab 2004 realisierte Brandt das Performance- und Soundart-Projekt Music for Animals das beinhaltet Performances und Kompositionen von Klangwelten für Tiere in deren Lebensraum.[1] 2009 bespielte er die Fassade des Leipziger Hauptbahnhofes im Rahmen des Lichtfest Leipzig mit Video, Licht und einer Soundkomposition. Im Juni 2011 realisierte Marek Brandt eine Licht und Videoprojektion auf der Fassade des Wawel in Krakau, Polen. 2012 bespielte er die Fassade der Thomaskirche (Leipzig) mit Jürgen Meier, mit einer Sound und Videoarbeit namens Hofpause, zum 800-jährigen Jubiläum des Thomanerchor. Im Jahr 2014 wurden seine gesammelten Filmaufnahmen der Music for Animals in der Stadtgalerie Saarbrücken gezeigt.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Animal Music, Sound and Song in the Natural World, Edited by Tobias Fischer; Lara Cory, ISBN 978-1-907222-34-4, Strange Attractor, London, UK, An ideal audience: The work of Marek Brandt & David Teie, Seite 131

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fauna Musik, Kreuzer-leipzig, abgerufen am 2. Dezember 2016
  2. Music for animals, Stadtgalerie Saarbrücken, abgerufen am 2. Dezember 2016