Maria-Magdalenen-Kirche (Kiel-Elmschenhagen)

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Maria-Magdalenen-Kirche Elmschenhagen

Die evangelisch-lutherische Maria-Magdalenen-Kirche in Kiel-Elmschenhagen wurde erstmals im 13. Jahrhundert errichtet. Am 22. Juli 1227 besiegte ein Koalitionsheer unter Adolf IV. von Schauenburg und Holstein den dänischen König Waldemar II. Der 22. Juli wurde als Gedenktag für Maria Magdalena der Namensgeber der Kirche.

Im 19. Jahrhundert wurde die Kirche durch Blitzschlag stark beschädigt. 1865 wurde der Entwurf des Kieler Stadtbaumeisters Martens für einen Neubau genehmigt, der Bau wurde 1866 vollendet, am 19. Dezember wurde der Bau mit dem 56 Meter hohen Turm geweiht. Die Kirche in Elmschenhagen ist eines der ersten Gotteshäuser in Schleswig-Holstein, das im neugotischen Stil erbaut wurde. Die Baukosten betrugen 85.716 Mark. Zwei Jahre nach der Einweihung erhielt die Kirche eine Orgel.

Der Altarraum und der Orgelprospekt wurden im Zweiten Weltkrieg durch Fliegerbomben zerstört, 1949 bekam die Kirche wieder eine gebrauchte Orgel. Der Altarraum zeigt in den Fensterbildern des Glaskünstlers Hans Gottfried von Stockhausen biblische Geschichten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Maria-Magdalenen-Kirche (Kiel) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Nordseite der Maria-Magdalenen-Kirche
Nordseite der Maria-Magdalenen-Kirche

Koordinaten: 54° 17′ 29,1″ N, 10° 10′ 33,3″ O