Marianne Maderna

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Marianne Maderna (* 1944 in Wien) ist eine österreichische Installationskünstlerin.

Leben[Bearbeiten]

Madernas Mutter Katharina war Lektorin, ihr Vater der Jugendbuchautor Karl Bruckner. Maderna besuchte von 1959 bis 1964 die Graphische Lehr- und Versuchsanstalt in Wien und wanderte danach in die USA aus. 1964 kehrte sie nach Österreich zurück und absolvierte 1969 die Akademie der bildenden Künste Wien (Diplom 1972). 1991 erhielt sie den Würdigungspreis des Landes Niederösterreich und 1996 den Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst. Maderna lebt in Wien und Aggsbach-Dorf in Niederösterreich. 2014 beteiligte sie sich an der Gründung des MMMuseums in der Kartause Aggsbach.

Werke befinden sich in Sammlungen der Artothek des Bundes im 21er Haus, Wien; Blickle-Foundation, Museum des 21.Jh.; Generali Foundation; in der Graphischen Sammlung Albertina, MUSA Sammlung der Stadt Wien, Kunstmuseum Lentos, Niederösterreichisches Landesmuseum und Österreichischer Skulpturenpark.

Werk[Bearbeiten]

Marianne Maderna ist eine interdisziplinäre Installationskünstlerin und Performerin. Sie thematisiert gesellschaftlich relevante Themen zur conditio humana. Dabei verbindet sie Skulptur, Video, Zeichnung, Indurance-Performance, freie Musik und lyrische Texte. Sie untersucht und findet neue Formulierungen zu menschlichen Verhaltensmustern und hierarchischen Systemen. 2005 bemalte sie bei einer Kletter-Performance einen Wiener Flakturm aus dem Zweiten Weltkrieg mit Graffiti. 2013 präsentierte sie in der Dominikanerkirche Krems ihr Weltentheater HUMANIMALS, eine Großraum-Installation mit tausenden nachtleuchtenden Schwebe-Skulpturen und einer handgezeichneten 3-D-Animation als begehbare Video-Projektion. Im selben Jahr schritt sie mit selbstkonstruierten Wasserschuhen als „Päpstin“ über die Donau. 2015 stellte Maderna anlässlich der 650 Jahr-Feier der Universität Wien im Arkadenhof mit RADICAL BUSTS 2015

Einzelausstellungen[Bearbeiten]

  • 2015 RADICAL BUSTS, Arkadenhof der Universität Wien
  • 2014 Gründung des MMMuseums, Kartause Aggsbach.NÖ
  • 2013 HUMANIMALS, Dominikanerkirche/Krems, Zeitkunst Niederösterreich
  • 2011: Mighties & Frighties & Academy mm, Palais Kabelwerk/Artspace, Wien
  • 2006: ONE TO, kunsthaus muerz, Mürzzuschlag
  • 2005: ONE TO, Akademie der bildenden Künste Wien,
  • 2005: Budhinen, Christinen,…,Installation und Graffiti-Performance, Flakturm Arenbergpark, Wien
  • 1996: Das erste Haus, Architekturzentrum Museumsquartier, Wien
  • 1991: Raum und Ausgang,Wiener Secession
  • 1987: Skulpturen im Umraum,Wiener Secession
  • 1984: Skulpturen und Zeichen, Landesmuseum Niederösterreich, Wien
  • 1982: Marianne Maderna,Wiener Secession

Literatur[Bearbeiten]

  • Marianne Maderna: RADICAL BUSTS, mit Texten von Maia Damianovic, Sigrid Schmitz, und Luce Irigaray. Poems: Marianne Maderna.
  • Marianne Maderna: HUMANIMALS . Zeitkunst Niederösterreich. Mit Texten von: Eva Badura, Maia Damianovic und Alexandra Schantl, Verlag für moderne Kunst,Nürnberg.2013. ISBN 978-3-86984-445-9
  • Marianne Maderna: HISTORYSTERIA, Mit Texten von: Kerstin Braun, Jaques Derrida, Sophie Freud, Elisabeth List, Elisabeth von Samsonow, u.a., Springer, Wien-New York, 2008. ISBN 978-3-211-75582-2
  • Marianne Maderna: RAUM und AUSGANG, mit Texten von Jaques Derrida, Hildegunt Amanshauser, Ulli Moser, Marianne Maderna, Wiener Secession, Wien,1991. ISBN 3-900803-45-5
  • Marianne Maderna: RAUM und AUSGANG, mit Faksimile-Text, Triton Verlag,Wien,1997. ISBN 3-191310-69-X

Weblinks[Bearbeiten]