Mark Galeotti

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Mark Galeotti (2012)

Mark Galeotti (* 1965) ist ein britischer Historiker. Als Direktor des ISET (Initiative for the Study of Emerging Threats)[1] an der New York University befasst er sich mit internationaler Kriminalität und russischer Sicherheitspolitik.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galeotti wurde unter Dominic Lieven über den Einfluss des Afghanistan-Krieges auf die Sowjetunion promoviert. Nach einer Tätigkeit am Foreign and Commonwealth Office und einem Lehrauftrag an der Keele University wechselte er zunächst als Vorstand des Zentrums für Internationale Angelegenheiten an die New York University.

Von 1991 bis 2006 schrieb er eine monatliche Kolumne über russische und post-sowjetische Sicherheitsbelange für Jane’s Intelligence Review. Er schreibt weiterhin für Jane’s aber auch für die Oxford Analytica, wo er russische Sicherheitspolitik, internationale Verbrechen und Terrorismus abdeckt. Von Juli 2011 bis 2013 schrieb er eine regelmäßige Kolumne Siloviks & Scoundrels für The Moscow News.[2] Im Weiteren können seine Beiträge auf seinem eigenen Blog In Moscow's Shadows eingesehen werden.[3]

Im Oktober 2018 erklärte er nach den aufgeflogenen Aktivitäten des Militärgeheimdienstes GRU im Falle von Sergei Skripal und der Spionage gegen WADA und die OPCW solle man weniger über den GRU reden, als darüber, dass diese Aktionen die sichtbare Spitze der Aussenpolitik des Kremls seien.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Initiative for the Study of Emerging Threats
  2. http://themoscownews.com/siloviks_scoundrels/
  3. inmoscowsshadows.wordpress.com
  4. Mark Galeotti on the GRU and Russian adventurism, 5 October 2018; "we should not really be talking about the GRU - the GRU is merely an agent (...) but it is at best the bloody leading edge of Kremlin foreign policy"