Martha Haffter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Martha Haffter (* 8. Mai 1873 in Frauenfeld; † 13. Dezember 1951 ebenda) war eine Schweizer Malerin.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Martha Haffter war die Tochter des Regierungsrats Johann Konrad Haffter (1837–1914) und der Anna Magdalena Munz. Martha Haffter war von 1893 bis 1900 Hospitantin an der kunstgewerblichen Abteilung des Technikums Winterthur. 1900 ging sie an die Damenakademie des Münchner Künstlerinnenvereines und anschliessend für ein weiteres Jahr an das neu eröffnete Damenatelier des Porträtisten Fritz Burger nach Basel.

Von 1902 bis 1905 studierte sie an der Académie Julian und Académie de la Grande Chaumière bei Marcel André Baschet und François Schommer. Es folgten erste Ausstellungsbeteiligungen im «Künstlerhaus Zürich» und bis 1944 weitere Beteiligungen an verschiedenen Ausstellungen in der Schweiz und in Frankreich.

Im Frühling 1939 reiste Martha Haffter zum letzten Mal nach Paris. Zurück gekehrt lebte sie zurückgezogen in ihrem Elternhaus «Zum Nussbaum» in Frauenfeld mit der Familie ihrer jüngeren Schwester Elsa Wartenweiler.

Neben Auftragsporträts und Kinderbildern malte Martha Haffter vor allem Landschaften, Stadt- und Hausansichten, Aktstudien und Blumenbilder. Ihr Nachlass befindet sich im Staatsarchiv Thurgau.

2019 stellte der Kunstverein Frauenfeld im «Bernerhaus» rund 90 Gemälde und Zeichnungen sowie bisher unveröffentlichte Skizzen und Dokumente von Martha Haffter aus.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]