Martin Dinges

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Martin Dinges (* 30. August 1953 in Wuppertal)[1] ist ein deutscher Archivar und Historiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er studierte Rechts-, Geschichts- und Politikwissenschaften in Köln, Mainz, Bonn, Berlin und Bordeaux (1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien (1982), Promotion zum Dr. phil. (FU Berlin, 1986[2]), Archivassessor (1991), Habilitation (Neuere Geschichte) in Mannheim (1992)). Er war Archivar des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart (1991–2019), stellvertretender Leiter (1997–2019) und außerplanmäßiger Professor an der Universität Mannheim (2000–2019).

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • mit Hans-Jürgen Brandt: Kaderpolitik und Kaderarbeit in den „bürgerlichen“ Parteien und Massenorganisationen in der DDR. Berlin 1984, ISBN 3-87061-278-9.
  • Stadtarmut in Bordeaux 1525–1675. Alltag, Politik, Mentalitäten. Bonn 1988, ISBN 3-7928-0566-9.
  • Der Maurermeister und der Finanzrichter. Ehre, Geld und soziale Kontrolle im Paris des 18. Jahrhunderts. Göttingen 1994, ISBN 3-525-35642-0.
  • Bettine von Arnim und die Gesundheit. Medizin, Krankheit und Familie im 19. Jahrhundert. Stuttgart 2018, ISBN 3-515-11945-0.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dinges, Martin. In: Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender Online. degruyter.com, abgerufen am 20. September 2020 (Begründet von Joseph Kürschner, ständig aktualisierte zugangsbeschränkte Onlineausgabe).
  2. Datensatz der Dissertation auf d-nb.info (zuletzt abgerufen am 24. November 2020).