Martinsrieth
Martinsrieth Gemeinde Wallhausen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 51° 26′ N, 11° 15′ O |
| Höhe: | 126 m ü. NHN |
| Fläche: | 5,96 km²[1] |
| Einwohner: | ca. 183 (2011)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 31 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. Juli 2009 |
| Postleitzahl: | 06528 |
| Vorwahl: | 034656 |
Lage von Martinsrieth in Wallhausen | |


Martinsrieth ist ein Ortsteil der Gemeinde Wallhausen im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt, Deutschland.
Geografische Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Martinsrieth liegt im sogenannten Rieth im unteren Helmetal, nordöstlich des Kyffhäusers und südwestlich der Kreisstadt Sangerhausen, von der eine Verbindungsstraße in den Ort und weiter nach Riethnordhausen führt.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Martinsrieth gehörte bis 1815 zum Amt Sangerhausen im Königreich Sachsen und gelangte dann an den Regierungsbezirk Merseburg der preußischen Provinz Sachsen. Von 1952 bis 1990 gehörte Martinsrieth zum DDR-Bezirk Halle.
Am 1. Juli 2009 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Martinsrieth und Riethnordhausen nach Wallhausen eingemeindet.[2]
Mit einer Gründung im Jahre 1809 gilt der Martinsriether Fastnachtsverein als ältester Fastnachtsverein Deutschlands.[3]
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Letzter Bürgermeister von Martinsrieth war Eberhard Krieger.
Kirche
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Kirche St. Martin ist das Herzstück des Ortes. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts erbaut.
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Wappen wurde vom Heraldiker Lutz Döring gestaltet.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Gemarkung Martinsrieth, Gemeinde Wallhausen. In: GEOindex. Abgerufen im Oktober 2025.
- ↑ StBA: Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009
- ↑ Fasching und Karneval in Sachsen-Anhalt: Das ist los an Rosenmontag. In: MDR Sachsen-Anhalt. Abgerufen am 2. Februar 2024.

