Mary Target

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Mary Target ist eine englische Psychologin und Psychoanalytikerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Target ist Dozentin am University College London, Forschungsdirektorin am Anna Freud Centre[1] London und Vorsitzende des Forschungskomitees der Britischen Psychoanalytischen Gesellschaft.

Als Mitarbeiterin von Peter Fonagy war sie wesentlich an der Ausarbeitung des Konzepts der Mentalisierung beteiligt, welches die Fähigkeit des Individuums beschreibt, die Absichten seines vis-á-vis einschätzen zu können. Mary Target gilt weltweit als eine der wenigen Psychoanalytiker, die bei der Behandlung von Borderline-Persönlichkeitsstörungen Erfolge aufweisen konnten. Gemeinsam mit Fonagy hat sie sich bemüht, die Erkenntnisse von Psychoanalyse und Bindungstheorie zu verknüpfen[2][3] und im klinischen Alltag anwendbar zu machen. Target hat auch substantielle Beiträge zur Theory of Mind, zu Kontingenz und Affekten geleistet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Fonagy, Mary Target: Frühe Bindung und psychische Entwicklung, Gießen: Psychosozial-Verlag 2003, ISBN 3-89806-090-X
  • Peter Fonagy, György Gergely, Elliot L. Jurist, Mary Target: Affektregulierung, Mentalisierung und die Entwicklung des Selbst, Stuttgart: Klett-Cotta 2004 [1]
  • Peter Fonagy, Mary Target: Psychoanalyse und die Psychopathologie der Entwicklung, Stuttgart: Klett-Cotta 2006, ISBN 978-3-608-94151-7 [2]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Resources · Anna Freud Centre. In: annafreudcentre.org. Abgerufen am 1. Januar 2015.
  2. http://www.kidsmentalhealth.ca/news_and_events/registration_form/Target_June_2_TICP427.pdf
  3. Linda C. Mayes: Developmental Science and Psychoanalysis. Karnac Books, 2007, ISBN 9781855754409, S. 104. eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]