Mathieu Jouve Jourdan

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Mathieu Jouve Jourdan

Mathieu Jouve Jourdan (* Oktober 1746 in Saint-Jeures, heutiges Département Haute-Loire; † 27. Mai 1794 in Paris) war einer der berüchtigtsten französischen Revolutionsmänner. Seit 1787 Weinschenker in Paris, stellte er sich beim Ausbruch der Revolution an die Spitze einiger Volkshaufen und machte sich beim Zug nach Versailles am 6. Oktober 1789 dadurch verdient, dass er zwei Garde du Corps die Köpfe abschnitt. Dies und das Abschlagen des Kopfes von Bernard-René Jordan de Launay, dem Kommandanten der Bastille, brachten ihm den Titel "Coupe-tête" (Kopfabschneider) ein.

Vom Konvent nach Avignon gesandt, um dies dem französischen Gebiet einzuverleiben, verübte er die empörendsten Grausamkeiten gegen alle, die sich gegen diese Einverleibung wehrten. Daher ließ ihn der Wohlfahrtsausschuss verhaften und am 27. Mai 1794 in Paris guillotinieren.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Adrien Faure: Jourdan Coupe-tête: l'histoire de Mathieu Jouve, enfant de Saint-Jeures de Bonas, général des "braves brigands de Vaucluse" (5 octobre 1746 - 8 prairial an II). Éd. du Roure, Polignac 2005, ISBN 2-906278-52-1.
  • Ernest Daudet: Jourdan Coupe-Tête. Flammarion, Paris 1888.
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888 bis 1890.
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