Matthias Möhle

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Matthias Möhle, 2018

Matthias Möhle (* 26. März 1959 in Peine)[1] ist ein deutscher Politiker (SPD). Er ist seit 2008 Abgeordneter des Niedersächsischen Landtags.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Möhle begann nach dem Abitur 1979 ein Lehramtsstudium für Grund- und Hauptschulen in Braunschweig. 1983 eröffnete er ein  Fachgeschäft für Musikinstrumente und Konferenztechnik (Musik-Kiste) in Peine. Von 1981 bis 2003 arbeitete er als Lehrer an verschiedenen Musikschulen. Von 2001 bis zum Einzug in den Landtag war Möhle pädagogischer Mitarbeiter einer Peiner Grundschule. Matthias Möhle ist verheiratet und Vater zweier Söhne. Er ist Mitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der AWO.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Möhle trat im Jahr 1989 der SPD bei. Von 2001 bis 2013 war er Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Peine-Kernstadt. Seit 1996 gehört er dem Kreistag des Landkreises Peine an, seit 2015 ist er stellvertretender Fraktionsvorsitzender und seit 2016 Unterbezirksvorsitzender sowie erster stellvertretender Landrat. Er ist außerdem Vorsitzender des Aufsichtsrates der Berufsbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft (BBg) und der Peiner Entsorgungsgesellschaft (PEG). Bei den Landtagswahlen 2008, 2013 und 2017 zog er jeweils über ein Direktmandat im Wahlkreis 4 (Peine) in den Landtag von Niedersachsen ein.

Niedersächsischer Landtag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Matthias Möhle arbeitet im Niedersächsischen Landtag in mehreren Ausschüssen. Er ist Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft und Kultur und Mitglied im Kultusausschuss. Er war Stellvertreter im Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten und der Enquetekommission zur Aufarbeitung der Stasi-Machenschaften.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Matthias Möhle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gabriele Andretta (Hrsg.), Referat für Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Protokoll: Landtag Niedersachsen. Handbuch des Niedersächsischen Landtages der 18. Wahlperiode. 2017 bis 2022, 1. Auflage, Hannover: Niedersächsischer Landtag, 2018, S. 105