Maurice Vieux

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Maurice Edgard Vieux (* 14. April 1884 in Savy-Berlette bei Valenciennes; † 28. April 1951 in Paris) war ein französischer Bratschist und Komponist und Professor für Bratsche am Pariser Konservatorium.

Das Studium der Bratsche bei Théophile Laforge, dem ersten Professor für Bratsche am Pariser Konservatorium, schloss Maurice Vieux 1902 mit einem ersten Preis ab. Anschließend war er von 1907 bis 1949 erster Bratschist an der Pariser Oper und dem Orchestre de la Société des Concerts du Conservatoire, dem heutigen Orchestre de Paris. 1918, nach dem Tod von Laforge, erhielt er dessen Professur für Bratsche am Konservatorium.

Unter den Kompositionen von Vieux sind vor allem seine „20 Etüden für Bratsche“ (Vingt Études pour Alto) bekannt geworden, die 1927 bei den Éditions Alphonse Leduc erschienen. Zudem wurden ihm zahlreiche Kompositionen für Bratsche gewidmet, darunter von Max Bruch (Romanze für Viola und Orchester, op. 85, 1911), Reynaldo Hahn, Désiré-Émile Inghelbrecht und Joseph Jongen.

Der 1983 gegründete „Internationale Bratschenwettbewerb "Maurice Vieux"“ (Concours International d'Alto Maurice Vieux) ist nach ihm benannt. Der erste Preis wurde bei der ersten Durchführung des Wettbewerbs an die deutsche Bratschistin Tabea Zimmermann vergeben. Im Jahre 2000 erhielt ihn der französische Bratschist Antoine Tamestit, ein Schüler von Frau Zimmermann an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin.