Max Gerson

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Max Gerson (* 10. Oktober 1881 in Wongrowitz, Deutsches Reich; † 8. März 1959 in New York) war ein deutschamerikanischer Arzt und Erfinder der umstrittenen Gerson-Therapie, die gegen Migräne und andere Krankheiten wie Tuberkulose und Krebs helfen sollte.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gerson wurde 1881 im damals zu Deutschland gehörenden Wągrowiec geboren. Er studierte Humanmedizin in Breslau, Würzburg, Berlin und Freiburg im Breisgau. Er wurde Arzt für innere und Nervenkrankheiten in Bielefeld. Im Jahr 1930 war er am Urban Krankenhaus in Berlin tätig. Als Jude floh er 1933 aus Deutschland und emigrierte zunächst nach Wien, wo er am Westend Sanatorium arbeitete, 1935 ging er nach Frankreich und 1936 schließlich in die USA, wo er sich in New York City niederließ und US-Staatsbürger wurde. Gerson starb 1959 an einer Lungenentzündung.[1][2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joseph Walk (Hrsg.), Kurzbiographien zur Geschichte der Juden 1918–1945. hrsg. vom Leo Baeck Institute, Jerusalem. München : Saur, 1988 ISBN 3-598-10477-4.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Unproven methods of cancer management. Gerson method of treatment for cancer. In: CA Cancer J Clin. 23, Nr. 5, 1973, S. 314–7. doi:10.3322/canjclin.23.5.314. PMID 4202045.
  2. New York Times, March 9, 1959, p 29. "Dr. Max Gerson, 77, Cancer Specialist".