Max J. Kobbert

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Max Jürgen Kobbert (* 28. Mai 1944 in Königsberg) ist ein deutscher Spieleautor und Professor für Wahrnehmungspsychologie.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1963 begann Kobbert ein Psychologie-Studium an der Universität Münster, das er 1969 als Diplompsychologe abschloss. 1976 erhielt er den Grad eines Doktors der Psychologie und lehrte von 1978 bis zur Pensionierung 2009 als Professor für Kunstdidaktik und Psychologie an der Kunstakademie Düsseldorf (Abteilung Münster, seit 1987 Kunstakademie Münster). Außerdem lehrte er bis 2009 Wahrnehmungspsychologie an der Fachhochschule Münster.[1]

Sein erstes Spiel Colomino erdachte er 1971. Es wurde 1973 von Erwin Glonnegger bei Ravensburger verlegt.[2] 1986 gelang ihm als Spieleautor mit dem Spiel Das verrückte Labyrinth sein bisher größter Erfolg. Im Zuge dieses Spiels folgten weitere Varianten und Ableger.

Kobbert ist seit 1971 verheiratet und hat zwei Kinder. Er beschäftigt sich mit Bernstein und sammelt antikes Spielmaterial. Einige seiner Stücke sind mehrere tausend Jahre alt.

Ludografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenn nicht anders angegeben, sind die Spiele bei Ravensburger erschienen.

  • 1973: Colomino/Blockout
  • 1983: Eiertanz bei Edition Perlhuhn
  • 1986: Das verrückte Labyrinth
  • 1988: Tina, Tim und Wambolo bei Herder
  • 1988: Arkado
  • 1988: Rimini bei Jumbo
  • 1989: Bunte Kuh
  • 1989: Rategarten/Mystery Garden
  • 1990: Robin Hood
  • 1991: Das Labyrinth der Meister
  • 1992: Wunderbaum/Chutes à Gogo
  • 1995: Junior Labyrinth
  • 1995: Labyrinth der Meister
  • 1997: Think: Memo Crime
  • 1998: Labyrinth der Ringe
  • 1999: Der Elchtest mit Reinhold Wittig bei Edition Perlhuhn
  • 1999: Die Story vom Pferd
  • 1999: Affen Angeln bei Selecta Spielzeug
  • 2000: Labyrinth – Das Kartenspiel
  • 2002: Kinder Labyrinth
  • 2002: 3-D Labyrinth
  • 2003: The Lord of the Rings Labyrinth
  • 2005: Think: Denk-Krimi (Überarbeitung von Think: Memo Crime)
  • 2007: Master Labyrinth

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für drei seiner erfundenen Spiele erhielt Kobbert Preise und Auszeichnungen:

Bibliografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Experimentelle und theoretische Beiträge zur Funktionsanalyse des binokularen Sehens : zum Problem erlebniskorrelierter und nicht-erlebniskorrelierter Prozesse im visuellen System. Münster 1976 (= Dissertation)
  • Kunstpsychologie : Kunstwerk, Künstler u. Betrachter, Darmstadt : Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1986, ISBN 3-534-09194-9
  • Tasten, Fühlen und Begreifen. Kunstpsychologische Aspekte haptischer Wahrnehmung. In: Museum der Sinne, Hannover 1990,[4]
  • Bernstein – Fenster in die Urzeit. Planet Poster Editions, Göttingen 2005. ISBN 3-933922-95-X
  • Kulturgut Spiel. Daedalus, Münster 2010. ISBN 978-3-89126-252-8

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.fh-muenster.de/hochschule/aktuelles/pressemitteilungen.php?pmid=4585.
  2. Interview Juni 2002 bei Reich der Spiele.
  3. http://spielepreis.mensa.de/sieger.html
  4. http://www.lwl.org/mit-sinnen-katalog/katalog/textv/index39.htm