Max Krell (Autor)

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Max Krell, Pseudonym: Georg Even (* 24. September 1887 auf Hubertusburg in Wermsdorf; † 11. Juni 1962 in Florenz) war ein deutscher Autor und Lektor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Krell studierte Germanistik und Philosophie in Leipzig, München und Berlin. Er arbeitete ein Jahr als Dramaturg am Hoftheater in Weimar und unternahm ausgedehnte Reisen, die ihn bis nach Nordafrika führten. Nach dem Ersten Weltkrieg war er als Redakteur, Theaterkritiker und Schriftsteller in München und Berlin tätig und wurde in den 1920er Jahren Lektor im Ullstein Verlag. Als Lektor der Romanabteilung betreute Krell Autoren wie Bertolt Brecht, Ernst Toller und Lion Feuchtwanger. Seinen größten Erfolg erzielte er 1929 mit der Veröffentlichung von Erich Maria Remarques Roman Im Westen nichts Neues.[1]

1931 heiratete er die 18-jährige Schriftstellerin Johanna Sibelius (eigentlich: Sibylle Freybe), ließ sich aber wenig später wieder scheiden. 1936 emigrierte er über die Schweiz nach Italien und lebte als freier Schriftsteller und Übersetzer in Florenz. Seine Erinnerungen erschienen 1961 unter dem Titel Das alles gab es einmal.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Regenbogen. Keppler, 1949.
  • Die Tanzmarie. Kleber, 1949.
  • Schauspieler des lieben Gottes. Schleber, 1950.
  • Die Dame im Strohhut. Keppler, 1952.
  • Orangen in Ronco. Rowohlt, Berlin, 1930
  • Das Haus der roten Krebse – Eine Familie in der Toskana. Scheffler, 1962
  • Das alles gab es einmal. Deutscher Bücherbund, 1963
  • Die Maringotte eine Erzählung, Rowohlt, Berlin, 1919

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gestorben: Max Krell. Spiegel Online, 25/1962. Abgerufen am 8. April 2011.