Max Wien

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Max Karl Werner Wien (* 25. Dezember 1866 in Königsberg (Preußen) (heute Kaliningrad); † 24. Februar 1938 in Jena) war ein deutscher Physiker. Er war Vetter des Nobelpreisträgers Wilhelm Wien.

Leben[Bearbeiten]

Wien studierte in Königsberg, Freiburg und Berlin. Er habilitierte sich 1893 und wurde 1904 als Ordinarius an die neu gegründete Technische Hochschule Danzig berufen. 1911 wurde er Direktor des Physikalischen Instituts an der Universität Jena. Er entwickelte dort von 1906 bis 1909 den Löschfunkensender und schrieb viele Arbeiten über Wechselstrom, elektrische Schwingungen und drahtlose Telegraphie. Seine Kritik an der Helmholtzschen Resonanztheorie des Hörens ist als Wienscher Einwand in die Literatur eingegangen. Nach ihm ist auch der Wien-Effekt über das Verhalten von Elektrolyten in starken elektrischen Feldern benannt. Von 1918 bis 1919 und von 1924 bis 1925 war Wien Präsident und Vorsitzender der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.

Ehrungen[Bearbeiten]

1934 wurde er zum Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt.[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Anmerkungen und Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mitgliederverzeichnis Leopoldina, Max Wien (mit Bild)