Max von Guilleaume

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Max von Guilleaume Segeln
Nationalität: Deutsches ReichDeutsches Kaiserreich Deutsches Reich
Geburtstag: 16. Februar 1866
Geburtsort: Cöln, Preussen KonigreichKönigreich Preußen Preußen
Todestag: 15. Juni 1932
Sterbeort: Remagen, Deutsches ReichDeutsches Reich Deutsches Reich
Bootsklassen: 20 Tonnen

Hubert Julius Maximilian „Max“ von Guilleaume (* 16. Februar 1866 in Cöln; † 15. Juni 1932 in Remagen) war ein deutscher Regattasegler und Unternehmer.

Max von Guilleaume stammte aus der gleichnamigen Unternehmerfamilie aus Köln, die durch Seilerei Felten & Guilleaume bekannt wurde. Er erwarb den Gutshof im Calmuth-Tal, der vormals Klosterhof der Benediktiner-Propstei Apollinarisberg in Remagen war.[1] Bescheiden nahm sich damals das Haus in der Idylle aus, Guilleaume ließ es bis 1911 nach Entwürfen von Otto March aufwändig um- und ausbauen. Ein repräsentatives Herrenhaus entstand, genannt Schloss Calmuth.

Als Segler reiste er zu den Olympischen Spielen 1900 in Paris trat jedoch in der 20 Tonnen Klasse nicht an. Als Segler nahm er auch am Emperor’s Cup zwischen Dover und der Insel Helgoland teil. Nach dem Tod seiner Frau Clara zog er sich geschäftlich und sozial zurück und beging auf der Veranda seines Hauses Suizid. Es wird vermutet, dass neben der Depression über den Tod seiner Frau auch finanzielle Probleme nach der Wirtschaftskrise zu seinem Selbstmord führten.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

EinzelnachGuilleaume[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Guilleaumes ließen drei Schlösser bauen. In: General Anzeiger Bonn vom 16. Dezember 2008 (Aufruf 11. September 2017)