Maxim Petrowitsch Dmitrijew

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Maxim Dmitrijew vor 1917
Maxim Dmitrijew anno 1897: Löffelproduktion im Dorf Deianowo (Wolgaregion)

Maxim Petrowitsch Dmitrijew (russisch Максим Петрович Дмитриев, wiss. Transliteration Maksim Petrovič Dmitriev; * 21. August 1858 im Dorf Powalischino, Landkreis Kirsanow, Gouvernement Tambow; † 15. Oktober 1948 in Nischni Nowgorod) war ein russischer Fotograf.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maxim Dmitrijew, Sohn eines Gutsbesitzers, zog im Jahr 1877 nach Nischni Nowgorod und arbeitete dort im Atelier von Andrei Karelin[1]. Nachdem er sich alle Techniken und Finessen seines Meisters angeeignet hatte, eröffnete er 1887 in Nischni Nowgorod ein eigenes Atelier.

1892 beeindruckten seine Fotos zum Thema „Gefangene arbeiten auf der Baustelle“ in Paris das internationale Publikum.

1893 begab sich Maxim Dmitrijew mit der Kamera in die russischen Typhus-Epidemie-Gebiete.

Entlang der heimatlichen Wolga fotografierte Maxim Dmitrijew zum Themenkreis „Mensch und Landschaft“. Ausstellungen machten ihn in Paris, Amsterdam, Chicago und New York bekannt.

Maxim Dmitrijew war Mitglied der Russischen Fotografischen Gesellschaft[2], die 1894 gegründet und 1930 liquidiert wurde.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Maxim Petrowitsch Dmitrijew – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. russ. Карелин, Андрей Осипович
  2. russ. Русское фотографическое общество