Melchingen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Melchingen
Ehemaliges Gemeindewappen von Melchingen
Koordinaten: 48° 21′ 36″ N, 9° 8′ 48″ O
Höhe: 732 m ü. NN
Einwohner: 939 (31. Dez. 2016)
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 72393
Vorwahl: 07126
Bild von Melchingen

Melchingen ist ein Dorf auf der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg. Es liegt 730 m ü. NN und hat 937 Einwohner (Stand 31. Dezember 2015).[1] Seit der Gemeindereform von 1973 ist Melchingen ein Teilort der Stadt Burladingen. Als eigenständiger Ort wurde Melchingen erstmals im Jahr 772 urkundlich erwähnt.

Durch den seit 1982 jährlich stattfindenden Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt und das 1981 von einer freien Theatergruppe gegründete Theater Lindenhof ist Melchingen heute auf kulturell-künstlerischer Ebene einer über die Region hinausreichenden breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Melchingen wurde erstmals im Jahr 772 anlässlich einer Schenkung an das Kloster Lorsch in einer Urkunde des Lorscher Codex erwähnt.[2] Am 1. Januar 1973 wurde Melchingen nach Burladingen eingemeindet.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sommerkirchhöhle
  • Sommerkirchhöhle (7620/01), auch Sommerkirche, Höhle an der Sommerkirchhalde oder Höhle Sommerkirch genannt, ist ein Natur- und Bodendenkmal.[4]
  • Quelle der Lauchert, eines Nebenflusses der Donau

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt am zweiten Wochenende im September (seit 1982)

Panoramaansicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panoramabild von Melchingen (vom Windpark aus gesehen)

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Melchingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einwohnerzahlen
  2. Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 5), Urkunde 3275, 17. September 772 – Reg. 806. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 137, abgerufen am 20. April 2018.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 529.
  4. Jürgen Scheff: Höhlenarchäologische Forschungen auf der Südwest-Alb: 7. Doppelgrotte, 8. Hohler Fels, 9. Sommerkirchhöhle. In: Heimatkundliche Blätter Balingen, Jahrgang 44, 31. Oktober 1997, Nr. l0, S. 1095f., hier S. 1096.