Mick Goodrick

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Mick Goodrick (* 9. Juni 1945 in Sharon, Pennsylvania) ist ein amerikanischer Jazzgitarrist und -lehrer.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Goodrick begann unter dem Eindruck von Stan Kentons Sommercamps im Alter von elf Jahren Gitarre zu spielen und studierte bis 1967 am Berklee College of Music, wo er anschließend auch unterrichtete. 1970 entstanden in Chicago erste Aufnahmen, als er bei Woody Herman and His Orchestra spielte (Woody, Cadet). Von 1973 bis 1976 arbeitete er mit dem Vibraphonisten Gary Burton, mit dem er auch einige Alben einspielte wie The New Quartet und In The Public Interest.

Seitdem unterrichtete Goodrick am Berklee College und am New England Conservatory und trat nur noch sporadisch als Musiker auf. 1985 tourte er mit Charlie Hadens Liberation Orchestra, und Ende der 1980er-Jahre arbeitete er mit Jack DeJohnettes Special Edition. Außerdem war er auch Sideman von Pat Metheny, John Scofield, Paul Motian, Dewey Redman, John Abercrombie, Dave Liebman, Joe Diorio, Steve Swallow, Mika Pohjola und anderen.

Goodrick veröffentlichte ab den 1970er-Jahren mehrere Alben unter eigenem Namen. Im Bereich des Jazz war er laut Tom Lord zwischen 1977 und 2009 an 65 Aufnahmesessions beteiligt, außer den Genannten ab den 1990er-Jahren auch mit Jim Hall, Harvie Swartz, Claudio Fasoli, Kent Sangster, Jerry Bergonzi, Hal Crook, Wolfgang Muthspiel, Greg Hopkins, Ed Byrne, Lello Molinari, Dan Wall, Vardan Ovsepian, Dominique Eade und in der Formation Three Play + (American Waltz, u. a. mit Phil Grenadier und George Garzone).[1]

Sein Buch The Advancing Guitarist gilt als Standardwerk für Gitarristen.[2][3] Dies Buch hat eine andere Herangehensweise, als andere Gitarrenliteratur. Zwischen 2001 und 2007 erschien sein dreiteiliges Mr. Goodchord’s Almanac of Guitar Voice-Leading for the Year 2001 and Beyond. Gemeinsam mit Tim Miller verfasste er das Lehrbuch Creative Chordal Harmony for Guitar: Using Generic Modality Compression (Berklee Press/Hal Leonard 2012).

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tom Lord The Jazz Discography (online, abgerufen 1. November 2019)
  2. "Rock Guitar Secrets" - Peter Fischer - S. 156 und S. 3 - AMA-Verlag - 1992
  3. Guitar World - Find Your Style - von Jeremy Sash und Markus Deml S. 6 (Hier wird eine Methode zum Überprüfen des Timmings von Mick Goodrick erwähnt, ohne das Buch als Quelle zu nennen, die Methode stammt jedoch aus dem Buch "The Advancing Guitarrist")