Mike Friedrichsen

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Mike Friedrichsen (* 24. Juni 1960 in Eckernförde) ist ein deutscher Hochschullehrer für Medienökonomie und Medieninnovation an der Hochschule der Medien Stuttgart.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mike Friedrichsen studierte Volkswirtschaftslehre (Dipl., 1991) und Betriebswirtschaftslehre, Publizistik und Politologie (M.A., 1990) in Kiel, Mainz, Canterbury und Berlin. Von 1990 bis 1996 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Publizistik an der Freien Universität Berlin (Arbeitsbereich empirische Kommunikationsforschung). 1996 wurde er an der FU Berlin zum Dr. rer.pol. promoviert. Von 1996 bis 1999 war er Direktor und Geschäftsführer des Markt- und Kommunikationsforschungsinstituts Media Futura.

1999 wurde Friedrichsen an der Hochschule der Medien Stuttgart zum Professor für Medienwirtschaft, Medienmanagement und Medienforschung ernannt. Von 2003 bis 2007 arbeitete er als Professor für Medienmanagement und Marketing am Internationalen Institut für Management der Universität Flensburg. Seit 2007 ist er Professor für Media Business and Media Innovation zurück an der Hochschule der Medien Stuttgart (Studiengang Wirtschaftsinformatik).

2008 wirkt er zusätzlich als Direktor des Institute for Media Business (IMB) in Berlin. Zudem ist er seit 2010 Direktor des Media Business Transfer Center in Berlin. Außerdem betätigt er sich als Gutachter und erfüllt diverse ehrenamtliche Funktionen (u. a. Präsidium des Deutschen Fachjournalisten Verbandes) und ist Mitglied in diversen Aufsichtsgremien.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • - mit Jenzowsky, Stefan, Dietl, Andreas u. Ratzer, Jochen - (2006): Die Zukunft des Fernsehens: Telekommunikation als Massenmedium. Die Verschmelzung der TIME-Industrie auf einer Home Entertainment Plattform: Geschäftsmodelle und Schutzmechanismen für neue Fernseh-Dienste. Reinhard Fischer Verlag, München.
  • (2004): Einführung in die Medienökonomie. Wissenschaftliche Reihe des Deutschen Fachjournalistenverband, Köln.
  • - mit Schack, Sophie von - (1998): Medienpädagogischer Atlas für Schleswig-Holstein. Herausgegeben in der Schriftenreihe Themen, Thesen und Theorien der Unab-hängigen Landesanstalt für das Rundfunkwesen (ULR) Schleswig-Holstein, Band 11. Schmidt & Klaunig, Kiel.
  • (1997): Die Relevanz ökonomischer Themen in der massenmedialen Berichterstattung und deren öffentliche Wahrnehmung. Verlag Vistas, Berlin.
  • (1992): Wirtschaft im Fernsehen. Eine theoretische und empirische Analyse der Wirtschaftsberichterstattung im Fernsehen. Verlag Fischer, München.
  • - mit Wendland, Jens u. Woronenkova - (Hrsg.) (2010): Medienwandel durch Digitalisierung und Krise – eine vergleichende Analyse zwischen Russland und Deutsch-land. Nomos Verlag, Baden-Baden.
  • (Hrsg.) (2010): Medienzukunft und regionale Zeitungen. Der lokale Raum in der digitalen und mobilen Medienwelt. Reinhard Fischer Verlag, München/Baden-Baden.
  • - mit Brunner, Martin - (Hrsg.) (2007): Perspektiven für die Publikumszeitschrift. Springer Verlag, Berlin u. a.
  • (Hrsg.) (2005): Deutschquote im Radio. Analysen und Positionen in einem klassischen Diskurs der Musikwirtschaft. Reinhard Fischer Verlag, München.
  • (Hrsg.) (2004): Kommerz – Kommunikation – Konsum. Zur Zukunft des Fernsehens auf neuen Medienmärkten. Nomos Verlag, Baden-Baden.
  • (2004) (Hrsg.): Kommerz – Kommunikation – Konsum. Zur Zukunft des Fernsehens. Nomos-Verlag, Baden-Baden.
  • - mit Friedrichsen, Syster - (Hrsg.) (2003): Fernsehwerbung – Quo Vadis? Westdeutscher Verlag, Opladen.
  • (Hrsg.) (2003): Print Management im digitalen Zeitalter. Herausforderungen für Druck- und Verlagsunternehmen. Nomos Verlag, Baden-Baden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]