Mike McQuay

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Mike McQuay (* 3. Juni 1949 in Baltimore, Maryland als Michael Dennis McQuay; † 25. Mai 1995) war ein US-amerikanischer Science-Fiction-Autor.[1]

Leben und Werk[Bearbeiten]

Michael Dennis McQuay wurde 1949 in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland geboren. Nach dem Besuch der Mittelschule in Baltimore und dem Besuch des McGuiness Gymnasiums in Oklahoma City studierte er 1967–1970 an der University of Texas in Dallas. McQuay arbeitete in den 1970er Jahren unter anderem als Musiker, Flugzeugarbeiter in Asien, als Bankkaufmann oder als Fabrikarbeiter. Ab 1980 war er Artist-in-residence an der University of Central Oklahoma in Edmond.

Sein erster Roman Life-Keeper erschien in den Vereinigten Staaten 1980.[2] Sein zweites Buch war 1981 Escape from New York, der Filmroman zu John Carpenters Kinofilm Die Klapperschlange.

Zu seinen Science-Fiction-Roman-Serien gehören Mathew Swain,[3] Ramon and Morgan, Executioner und SuperBolan. Die Book of Justice-Reihe schrieb er unter dem Pseudonym Jack Arnett. Mike McQuay schrieb auch den zweiten der Isaac Asimov-Robot-City-Romane.

In den 1990er Jahren arbeitete er mit dem britischen Schriftsteller Arthur C. Clarke zusammen.

McQuay verstarb am 25 Mai 1995 im Alter von nur 45 Jahren an einem Herzinfarkt.

Mike McQuay war zweimal verheiratet. Von 1968 bis 1981 mit Mary McQuay und von 1982 bis zu seinem Tod mit Sandy McQuay. Aus der Ehe entstammen ein Sohn und zwei Töchter.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

  • Life-Keeper (1980)
  • Die Klapperschlange - Flucht aus New York (Escape from New York) (1981)
  • State of Siege (1984)
  • Jitterbug (1984)
  • My Science Project (1985)
  • The MIA Ransom (1986)
  • Memories (1987)
  • Isaac Asimov's Robot City II. Der Verdacht (Isaac Asimov's Robot City: Suspicion) (1987)
  • The Nexus (1988)
  • Pixel (1988)
  • Puppetmaster (1991)
  • Der Hammer Gottes (The Hammer of God) (1993) (zusammen mit dem Autor Arthur C. Clarke)
  • Richter 10 (1996) (zusammen mit dem Autor Arthur C. Clarke)

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Biographische Daten von Mike McQuay in: St. James Guide to Science Fiction Writers, von Jay P. Pederson, Gale Cengage, 1996, Seite 651
  2. Mike McQuay in: Encyclopedia of Science Fiction (Literary Movements), von Don D'Ammassa, Sonlight Christian -M, 2005, Seite 254-255
  3. Mike McQuay in: The Year's 25 Finest Crime and Mystery Stories, Carroll & Graf, 1996, Seite 392