Militärflugplatz Lodrino

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Militärflugplatz Lodrino (LSML)
Sicht auf die Piste
Kenndaten
ICAO-Code LSML
Koordinaten
Basisdaten
Betreiber Schweizer Luftwaffe
Start- und Landebahn
16/34 Asphalt

Der Militärflugplatz Lodriono (ICAO-Code LSML) ist ein Militärflugplatz der Schweizer Luftwaffe. Er ist Teil des Flugplatzkommandos Locarno und befindet sich bei Lodrino TI.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Armee erstellte im Jahr 1941 eine Piste[1]. Der Flugplatz wurde sodann in der Nachkriegszeit als Jetflugplatz für de Havilland Vampire, de Havilland Venom und Hawker Hunter genutzt sowie für diverse Verbindungsflugzeuge der Schweizer Luftwaffe.

Die Autobahn A2 wurde so gebaut, dass sie auch als Start- und Landebahn verwendet werden kann. Dies wurde 1991 in einer Übung mit den oben genannten Flugzeugtypen auch so praktiziert.[2]

Heutige Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flugplatz in Lodrino wird nicht mehr direkt von der Luftwaffe betrieben, alle Flugoperationen finden im Tessin vom Stützpunkt in Locarno statt. Die RUAG Aviation führt dort das Center for Propeller Aircraft and UAV Systems und wartet die Systeme Pilatus PC-6, PC-7 und PC-9 der Schweizer Luftwaffe. Für die Luftwaffe dient dieser Flugplatz nur noch als Ausweichflugplatz von Locarno für ihre Flugzeuge und Helikopter. Es gibt hier nur noch Trainingsflüge für die Fallschirmaufklärer, die von PC-6 Turbo Porter über Lodrino abgesetzt werden und von dort wieder auf die Absprunghöhe gebracht werden, sowie den Werkflug der Luftwaffe. Der Flugplatz ist normalerweise nur für militärische Flugzeuge freigegeben, nur im Falle einer Maintenance ist es erlaubt, zivilen Flugverkehr abzuwickeln. Die Einrichtung des Towers wurde im Jahr 2010 komplett demontiert.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Flugwaffe - Luftwaffe im Historischen Lexikon der Schweiz
  2. Uno Zero Zero – Ein Jahrhundert Schweizer Luftwaffe. Aeropublications, Teufen/ZH 2013, ISBN 978-3-9524239-0-5, S. 230