Autobahn 2 (Schweiz)

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Autobahn A2 in der Schweiz
Autobahn 2 (Schweiz)
 Autobahn 2 (Schweiz) Autobahn 2 (Schweiz)
Karte
Verlauf der A2
Basisdaten
Betreiber: Bundesamt für Strassen
Straßenbeginn: Basel
(47° 35′ N, 7° 36′ O)
Straßenende: Chiasso
(45° 50′ N, 9° 2′ O)
Gesamtlänge: ca. 295 km
  davon in Betrieb: ca. 295 km

Kanton:

Kanton Basel-StadtKanton Basel-Stadt Basel-Stadt
Kanton Basel-LandschaftKanton Basel-Landschaft Basel-Landschaft
Kanton SolothurnKanton Solothurn Solothurn
Kanton AargauKanton Aargau Aargau
Kanton LuzernKanton Luzern Luzern
Kanton NidwaldenKanton Nidwalden Nidwalden
Kanton UriKanton Uri Uri
Kanton TessinKanton Tessin Tessin

Die Autobahn 2, auch Gotthardroute oder Gotthard-Autobahn genannt, ist eine schweizerische Autobahn, die von der deutschen Grenze bei Basel über Luzern, durch den Gotthard und Lugano an die italienische Grenze bei Chiasso führt.

Sie stellt die wichtigste Korridorverbindung durch die Schweizer Alpen dar und ist neben der österreichischen Brenner Autobahn und der französischen Mont-Blanc-Autobahn eine der wichtigsten Nord-Süd-Verkehrsachsen Europas. Aufgrund dessen zählt sie zu den meistbefahrenen Autobahnen der Schweiz. Gleichzeitig ist sie auf ihrer gesamten Länge Bestandteil der Europastrasse 35 (AmsterdamRom) sowie zwischen Basel und Rothrist der Europastrasse 25, die von Hoek van Holland nach Palermo führt.

Ein Abschnitt der A 2 bei Horw südlich von Luzern gilt als älteste Autobahn der Schweiz. Er wurde bereits 1955 als Ausfallstrasse Luzern-Süd eröffnet.[1]

Streckenverlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raststätte Pratteln bei Basel
Südportal des Sonnenbergtunnels in Luzern
zwischen den Anschlussstellen Buochs (34) und Beckenried (35)
Anschlussstelle Quinto (42)
südlich von Lugano

Die A 2 nimmt ihren Anfang am Grenzübergang Basel/Weil am Rhein an der Grenze zu Deutschland, wo sie die Fortsetzung der deutschen Bundesautobahn 5 bildet. Nach Querung des Basler Quartieres Kleinhüningen auf einer Hochstrasse mündet an der Verzweigung Wiese die von der französischen Grenze bei St. Louis her kommende A 3 in südliche Richtung ein und läuft bis Augst auf derselben Trasse wie die A 2. Gleich danach wird in einem Tunnel der Vorplatz des Badischen Bahnhofes unterfahren und auf der Schwarzwaldbrücke zusammen mit der vom Bahnhof wegführenden Bahnstrecke der Rhein überquert. Auf einem kurzen Streckenabschnitt südlich der Brücke verlaufen die Bahngleise auf dem verbreiterten Mittelstreifen, ehe die Autobahn am Anschluss Basel-Süd/City nach Osten schwenkt. In Fahrtrichtung Deutschland gibt es hier eine Linksausfahrt.

An der Verzweigung Hagnau, einem komplexen Autobahnknoten mit integrierter Anschlussstelle, besteht die Möglichkeit, zur Hauptstrasse 18 in Richtung Delémont zu wechseln, die bis Reinach wie eine Autobahn ausgebaut ist. Hinter dem Knotenpunkt wird in einem Tunnel der Güterbahnhof von Muttenz sowie der Chemiepark Schweizerhalle gekreuzt. An der Verzweigung Augst endet der Zusammenlauf mit der A 3, die weiter nach Zürich führt; die A 2 selbst schwenkt wieder gegen Süden in den Jura.

Der Abschnitt von Augst bis Härkingen am Jurasüdfuss, wo die A 2 auf die A 1 trifft, verläuft im nördlichen Teil durch Täler im Faltenjura und im Süden durch die Berge des Faltenjuras. In diesem Gebirge führt die Autobahn durch mehrere Tunnel. Nach dem etwa 3 km langen Belchentunnel zwischen Eptingen und Hägendorf steigt die Strecke über eine lange Rampe ab in die Ebene des Mittellandes. Zwischen der Verzweigung Härkingen und der östlich davon gelegenen Verzweigung Wiggertal verläuft die A 2 zusammen mit der A 1 (GenfBernZürichSt. Gallen) auf einer gemeinsamen, sechsspurig ausgebauten Trasse. Sie überquert bei Rothrist die Aare.

Bis Luzern führt die Autobahn quer durch das Mittelland, zunächst durch das Wiggertal und anschliessend auf der Ostseite dem Sempacher See von Sursee nach Sempach und erreicht bei Emmen den Großraum Luzern. Bei der Verzweigung Rotsee südlich der Brücke über die Reuss mündet die von Zug und von der Verzweigung Rütihof her kommende A 14 in die A 2. Auf Viadukten, in Lärmschutzgalerien und mehreren Tunneln durchquert die Autobahn die Moränen- und Molassehügel in der nordwestlichen Umgebung des Vierwaldstättersees und die Stadt Luzern mit ihren Vororten. Der Sonnenbergtunnel zwischen Luzern und Kriens wurde ursprünglich zugleich auch als Zivilschutzanlage für 20'000 Bewohner der Stadt Luzern ausgestattet und war bis zu seiner Reduktion im Jahr 2006 die grösste Anlage dieser Art in Europa. Südlich von Hergiswil zweigt an der teilweise in mehreren Tunnelbauwerken errichteten Verzweigung Lopper, einem Ausläufer des Pilatus, die A 8 über den Brünigpass nach Interlaken ab.

Im Voralpengebiet um Stans und Beckenried erreicht der Strassenverlauf an mehreren Stellen immer wieder den Vierwaldstättersee. Bei Beckenried liegt die Autobahn am steilen, unstabilen Abhang des Beckenrieder Bergs auf dem längsten Viadukt der Schweiz, dem Lehnenviadukt Beckenried. In einem weiten Bogen führt sie durch den etwa 9 km langen Seelisbergtunnel nach Seedorf in den Kanton Uri und dort entlang dem Urnersee zur Abzweigung der Autostrasse von Flüelen nach Schwyz. Durch die Urner Reussebene liegt die Autobahn neben dem Reusskanal und bei Erstfeld beginnt die ansteigende Strecke, die sehr viele Kunstbauten aufweist. Bei Erstfeld unterquert sie den Schuttfächer des Alpbachs. Steigt die Fahrbahn von Altdorf bis Amsteg nur rund 70 Meter an, beginnt vor dem Plattitunnel die deutlich steilere Zufahrtsrampe zum Gotthard-Strassentunnel mit zahlreichen weiteren Tunneln und einigen Viadukten. Bei Göschenen liegt das Nordportal des Gotthardtunnels. Dieser verfügt nur über eine Röhre und somit nur über eine Fahrpur in beiden Richtungen. Daher gilt der Abschnitt im Tunnel, als einziger der gesamten Strecke, nicht als Autobahn, sondern als Autostrasse. Das Bauwerk ist der drittlängste Strassentunnel der Welt (nach dem Lærdalstunnel in Norwegen und dem Zhongnanshan-Tunnel in der Volksrepublik China). In der Tunnelmitte überquert die Autobahn die Grenze vom Kanton Uri in den Kanton Tessin. Auf den Bergen des Gotthardmassivs liegt die kontinentale Wasserscheide.

Von Airolo aus liegt die Autobahn am westlichen Hang über dem Tessin-Fluss[2] in der Leventina. Sie führt durch zahlreiche Tunnel und über mehrere Viadukte. Das höchste Bauwerk ist das Biaschina-Viadukt bei Giornico, wo die A 2 das Tal überquert. Nach Biasca verläuft die A2 im ebenen Talboden und man erreicht den Hauptort des Kantons Tessin, Bellinzona, wo die A 13 vom San Bernardino her einmündet. Das Tal öffnet sich nun immer weiter und vor Locarno geht es, mit Blick auf die gesamte Magadinoebene und den Lago Maggiore, den nördlichen Hang des Monte Ceneri hinauf. Nach dem Monte-Ceneri-Tunnel und einigen weiteren Autobahntunneln erreicht man schliesslich Lugano und fährt über den malerischen Seedamm, der den Luganersee entzwei teilt, dem mediterranen Ufer entlang in Richtung Chiasso, wo die Autobahn die Schweiz verlässt. Jenseits der Grenze zu Italien setzt sich die Autostrada A9 in Richtung Mailand fort.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Gotthardpass

Schon zur Römerzeit wurde der Alpenübergang am Gotthard, der von ihnen als Adula Mons (steiler Berg) oder Mons Tremor (zitternder Berg) bezeichnet wurde, von Händlern und Militär genutzt. Die Bedeutung des Passes blieb jedoch lange Zeit eher gering, da die Schöllenenschlucht ein nahezu unüberwindbares Hindernis darstellte.[3]

Erst im Mittelalter, nachdem 1230 die erste Teufelsbrücke über die Schöllenenschlucht fertiggestellt wurde, stieg die Bedeutung des Alpenüberganges an. Die zweite Brücke über die Schlucht entatand 1595. Die erste befestigte Strasse für den Postkutschenverkehr über den Pass wurde schließlich 1831 eröffnet.[4] Mit dem Aufkommen der Eisenbahn und der Eröffnung des Gotthardtunnels der Bahnstrecke Immensee-Chiasso (Gotthardbahn) 1882 verloren die Postkutschen jedoch wieder an Bedeutung. Nachdem 1895 das erste Automobil über den Pass fuhr, begann jedoch erst 1953 der Bau für eine neue, für den Autoverkehr konzipierte Strasse über den Gotthard.

Der erste gebaute Vorläufer der heutigen A 2 war auch gleichzeitig die erste Autobahn der Schweiz. Die am 11. Juni 1955 eröffnete Ausfallstrasse Luzern-Süd führte vom Eichhof an der heutigen Anschlussstelle Luzern-Kriens bis nach Ennethorw und diente zur Umfahrung des südlichen Luzerner Vorortes Horw. Entgegen heutigen Standards verfügte sie über nur sehr kurze Ein- und Ausfahrten, grösstenteils keine Fahrbahnmarkierungen und keinerlei Sicherheitsvorkehrungen wie Standstreifen oder Leitplanken.[1] Ausserdem verfügte sie über einen Fussgängerüberweg sowie Fahrradwege an beiden Rändern der Strasse. Auch war sie nicht komplett höhenfrei ausgeführt.[5]

Im Jahr 1958 wurde durch ein Referendum dem Bau eines landesweiten Netz an Nationalstrassen zugestimmt, nachdem der Individualverkehr infolge des Wirtschaftswunders rapide anstieg. Das Nationalstrassengesetz vom 21. Juni 1960 sah zwar die Errichtung einer Hauptachse durch das Mittelland (N1) von Genf über Lausanne, Bern und Zürich bis an den Bodensee vor, allerdings fehlte die Planung einer Nord-Süd-Verbindung von Basel nach Chiasso. Erst im Jahr 1965 beschlossen gemäss der Empfehlung einer fünf Jahre zuvor gegründeten Arbeitsgruppe die Eidgenössischen Räte, das Nationalstrassennetz durch einen Strassentunnel unter dem Gotthard zu ergänzen. Unter mehreren möglichen Varianten entschied man sich für einen belüfteten Strassentunnel mit Portalen in Göschenen und Airolo.

Der Abschnitt Hergiswil–Stansstad, der direkt an die Ausfallstrasse Luzern-Süd anschliesst, wurde 1965 eröffnet,[6] 1969 reichte sie schon bis Stans, 1970 bis Buochs und 1974 bis Beckenried.

Einzelne Teilstücke im Kanton Tessin wurden bereits in den 1960er Jahren nördlich und südlich von Lugano mit Fortsetzung zur italienischen Grenze bei Chiasso und bei Bellinzona als Umfahrung der Kantonshauptstadt fertiggestellt. Auch das im Zuge der N3 gebaute Stück Basel–Augst wurde schon 1969 dem Verkehr übergeben.

Der Belchentunnel bildet den zentralen Teil des Abschnittes im Jura zwischen Augst und Härkingen. Der rund 3 km lange Tunnel wurde von 1963 bis 1970 gebaut und im Dezember 1970 zusammen mit dem Abschnitt der A 2 eröffnet.

Offizieller Baubeginn Gotthard-Strassentunnels war am 5. Mai 1970. Zehn Jahre später, am 5. September 1980, wurde er um 17 Uhr durch Bundesrat Hans Hürlimann für den Verkehr freigegeben.[7] Die nördlich Zubringerstrecke ab Altdorf entstand bereits in den 1970er Jahren.

Ab 1971 wurde der etwa 9,3 km lange Seelisbergtunnel gebaut und ebenfalls 1980 eröffnet. Anders als der südlicher gelegene Gotthard-Strassentunnel wurde er mit zwei Röhren ausgestattet, die N2 ist hier vollständig als vierspurige Autobahn ausgebaut. Er verbindet die Kantone Nidwalden und Uri und damit das Mittelland mit dem Gotthard. Direkt an das westliche Tunnelportal schliesst sich das Lehnenviadukt Beckenried an, das zum Zeitpunkt der Errichtung mit einer Gesamtlänge von mehr als 3 km die längste Brücke der Schweiz war. Dieser Rekord wurde vier Jahre später mit der Eröffnung des Viaduc d'Yverdon an der A 5 an diesen abgelöst. Durch die Eröffnung dieses Teilstückes war die N2 zwischen Luzern und dem Gotthardtunnel komplett.

Die Stadtdurchfahrt von Basel wurde abschnittsweise von 1971 bis 1974 errichtet.

In den Jahren 1980 und 1981 wurde der Abschnitt durch das Mittelland von der Verzweigung Wiggertal bis nach Emmen nördlich von Luzern eröffnet. 1980 entstand auch der Grenzübergang Basel/Weil am Rhein zur deutschen Bundesautobahn 5.

Nachdem von 1980 bis 1986 das Teilstück im Valle Leventina von Airolo bis Bellinzona und 1983 die anspruchsvolle Strecke am Monte Ceneri fertiggestellt wurden, war die Autobahn auf ganzer Länge durchgehend befahrbar. Besonders im Leventina war der Bau der Autobahn teuer und zeitaufwändig, da es einen langanhaltenden Streit um die Trassenführung gab. Sie führt hier durch zahlreiche Tunnel und über Viadukte, von denen das Biaschina-Viadukt mit 100 m Höhe das zweithöchste Brückenbauwerk der Schweiz ist.

Im Zuge der Umstellung der Strassennummerierung wurde 1996 die Bezeichnung der bislang als N2 geführten Strecke in A 2 geändert.

Ausbau und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die A2 ist fast auf ihrer gesamten Länge als mehrspurige Autobahn mit mindestens vier Fahrspuren ausgebaut. Einzig das Teilstück durch den Gotthard-Strassentunnel zwischen den Anschlussstellen Göschenen und Airolo ist eine nicht richtungsgetrennte Autostrasse, weswegen sich bei hohem Verkehrsaufkommen, vor allem zu Ostern oder während der Sommerferien, häufig kilometerlange Schlangen vor den Portalen bilden. Mit Ampeln kann dort das Verkehrsaufkommen dosiert werden, um eine Staubildung im Tunnelinnern zu verhindern. Der Schwerverkehr wird nur tröpfchenweise eingelassen.

Weitere Engpässe sind der Raum Basel, wo die A2 von der A3 mitbenutzt wird, und der Abschnitt zwischen den Verzweigungen Härkingen und Wiggertal, wo die A1 mitbenutzt wird. Der seit 2001 aufgrund des Landverkehrsabkommens mit der Europäischen Union mögliche Einsatz von schwereren Fahrzeugen (40 Tonnen anstelle zuvor 28 Tonnen) belastet die teilweise fragile Verkehrsader zusätzlich. Aufgrund dessen wurden und werden Abschnitte der Strasse laufend ausgebaut.

Sanierungstunnel Belchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 1970 eröffnete Belchentunnel ist derzeit dringend sanierungsbedürftig, da durch die Quellung des Gipskeupers Schäden an der Tragstruktur des Tunnels auftreten. Um den Verkehr bei diesen Arbeiten möglichst wenig zu behindern, wird derzeit bis 2022 eine Tunnelröhre parallel zu den bestehenden errichtet (sog. Sanierungstunnel). Durch diesen wird während den nacheinander durchgeführten Arbeiten in den Bestandsröhren der Verkehr in südliche Richtung geführt. Nach Abschluss der Arbeiten bleiben allerdings weiterhin nur zwei Röhren für den Verkehr zur Verfügung.[8]

Sechsspuriger Ausbau Härkingen – Wiggertal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das 9 km lange Teilstück zwischen den Verzweigungen Härkingen und Wiggertal, auf dem die A 2 zusammen mit der A 1 verläuft, nimmt sowohl den Nord-Süd-Verkehr Deutschland–Italien als auch den Verkehr zwischen den Schweizer Ballungsräumen Genf, Bern und Zürich auf und ist deshalb stark belastet. Von 2012 bis 2014 wurde die Autobahn hier daher von vier auf sechs Spuren ausgebaut.[9]

Bypass Luzern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Luzerner Raum führt die A 2 mitten durch dicht bebautes Stadtgebiet und nimmt neben dem Fernverkehr auch den Verkehr der A 14 aus Richtung Zürich sowie den Lokal- und Stadtverkehr auf. Dementsprechend stark ist die hier nur vierspurige Autobahn überlastet.

Das Bundesamt für Strassen erarbeitete daher das Projekt Gesamtsystem Bypass Luzern und der Kanton Luzern das sich anschliessende Projekt Spange Nord. Dabei soll eine zur derzeitigen A 2 parallel verlaufende Autobahn mit vier Spuren am Ibach von dieser abzweigen und durch einen Tunnel führen, ehe sie am Nidfeld bei Kriens wieder auf die A 2 mündet. Ausserdem soll die derzeit gesperrte Anschlussstelle Luzern-Lochhof an der bestehenden Autobahn zum Vollanschluss ausgebaut werden. Das Projekt befindet sich derzeit noch im Genehmigungsverfahren.[10]

Sanierung Acheregg – Beckenried[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2013 wird der Abschnitt am südlichen Ufer des Vierwaldstättersees saniert. Dabei werden die Fahrbahnen grundhaft erneuert und sämtliche Brückenbauwerke instandgesetzt. Ausserdem soll der Lärmschutz weiter ausgebaut werden. Die Arbeiten sollen bis 2017 fertiggestellt werden und kosten etwa 278 Millionen Franken.[11]

Wichtige Bauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BelchentunnelSonnenbergtunnelLehnenviadukt BeckenriedSeelisbergtunnelGotthard-StrassentunnelBiaschina-ViaduktSeedamm von Melide

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: A2 (Schweiz) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Horw online: Autobahn A2/6: 1955. Abgerufen am 8. September 2016.
  2. Blick zurück: Der Autobahn-Krach von Faido in Neue Zürcher Zeitung vom 18. Januar 2016
  3. Ulrich Neumann: Gotthardpass – vom Saumweg zur Hochgeschwindigkeitstrasse. In: Planet Wissen. 9. Februar 2011, abgerufen am 9. September 2016.
  4. ticinARTE: 1830 Die erste Postkutsche rollt über den Gotthardpass. Abgerufen am 9. September 2016.
  5. Radio Pilatus vom 11. Juni 2015: Vor 60 Jahren wurde in Luzern die erste Schweizer Autobahn eröffnet. Abgerufen am 9. September 2016.
  6. A8 Obwalden: Chronologie Stand Januar 2016. Abgerufen am 9. September 2016.
  7. gotthard-strassentunnel.de: Chronologie. Abgerufen am 9. September 2016.
  8. ASTRA: Projekt Tunnel Belchen. Abgerufen am 9. September 2016.
  9. SRF vom 29. August 2014: Ein Engpass weniger in Region: A1-Ausbau bei Härkingen fertig. Abgerufen am 9. September 2016.
  10. ASTRA: A2/A14 Gesamtsystem Bypass Luzern. Abgerufen am 9. September 2016.
  11. ASTRA: A2 Acheregg–Beckenried. Abgerufen am 9. September 2016.