Mirko Breitenstein

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Mirko Breitenstein (* 1975) ist ein deutscher Historiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1998 bis 2002 studierte er mittelalterliche Geschichte, neuere und neueste Geschichte, Philosophie und Germanistik in Dresden. Von 2003 bis 2008 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am SFB 537 Institutionalität und Geschichtlichkeit / Pj. C Institutionelle Strukturen religiöser Orden im Mittelalter an der TU Dresden. Nach der Promotion 2007 im Fach Mittelalterliche Geschichte an der Technischen Universität Dresden war er 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Forschungsstelle für vergleichende Ordensgeschichte (FOVOG) (Universität Eichstätt). 2010 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Projekt “Klöster im Hochmittelalter: Innovationslabore europäischer Lebensentwürfe und Ordnungsmodelle” der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Arbeitsstelle Eichstätt. Von 2011 bis 2020 war er Arbeitsstellenleiter des Projektes Klöster im Hochmittelalter: Innovationslabore europäischer Lebensentwürfe und Ordnungsmodelle der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig, Arbeitsstelle Dresden. Nach der Habilitation 2017 im Fach Mittelalterliche Geschichte an der Technischen Universität Dresden ist er Direktor der Forschungstelle für Vergleichende Ordensgeschichte.

Seine Forschungsschwerpunkte sind vergleichende Ordensgeschichte des Mittelalters, geistliche Literatur in Mittelalter und Früher Neuzeit, Tugendkonzeptionen in Mittelalter und Früher Neuzeit und Frömmigkeitspraxis in Mittelalter und Früher Neuzeit.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • De novitiis instruendis. Text und Kontext eines anonymen Trakates vom Ende des 12. Jahrhunderts. Münster 2004, ISBN 3-8258-7241-6.
  • Das Noviziat im hohen Mittelalter. Zur Organisation des Eintrittes bei den Cluniazensern, Cisterziensern und Franziskanern. Berlin 2008, ISBN 978-3-8258-1259-1.
  • Vier Arten des Gewissens. Spuren eines Ordnungsschemas vom Mittelalter bis in die Moderne. Mit Edition des Traktats „De quattuor modis conscientiarum“. Regensburg 2017, ISBN 3-7954-3225-1.
  • Die Benediktiner. Geschichte, Lebensformen, Spiritualität. München 2019, ISBN 3-406-74001-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]