Mons Kallentoft

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Mons Kallentoft (2012)

Mons Erik Ingemar Kallentoft (* 15. April 1968 in Linköping) ist ein schwedischer Schriftsteller und Journalist.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kallentoft wuchs sehr wenig belesen und sportbegeistert in einer Arbeiterfamilie in der Ortschaft Ljungsbro der Gemeinde Linköping auf. Im Alter von vierzehn Jahren war er infolge einer Sportverletzung bettlägerig, las Bücher von George Orwell und Ernest Hemingway und interessierte sich fortan für Literatur. Nach Arbeiten in der Werbebranche und journalistischen Tätigkeiten begann seine Autorenkarriere. Er übersiedelte für einige Jahre nach Madrid und debütierte im Jahr 2000 mit dem Thriller Pesetas, der 2001 mit dem Katapultpreis ausgezeichnet wurde.[2] Die folgenden Romane Marbella Club und Fräsch, frisk och spontan erhielten ebenfalls positive Kritiken. Starke Beachtung fanden die Reiseberichte und Essays zur Essenskultur wie Food noir. Kallentofts bisher größter Erfolg setzte mit dem Schreiben von Kriminalromanen ein. Das erste Buch und Bestseller der späteren Malin Fors-Reihe Mittwinterblut wurde allein in Schweden mehr als 300.000 Mal verkauft, in 25 Sprachen übersetzt und erschien in 29 Ländern.[3]

Kallentoft lebt in Stockholm, ist verheiratet und Vater zweier Kinder.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pesetas (2000)
  • Marbella Club (2002)
  • Fräsch, frisk och spontan (2005)

Herkules-Reihe

  • Die Fährte des Wolfes (Originaltitel: Zack, Co-Autor Markus Lutteman, ISBN 978-3608503715, 2014)
  • Leon (Co-Autor Markus Lutteman, 2015)
  • Bambi (Co-Autor Markus Lutteman, 2016)
  • Heroine (Co-Autor Markus Lutteman, 2017)

Malin Fors-Reihe

  • Mittwinterblut (Originaltitel: Midvinterblod, ISBN 978-3499246067, 2007)
  • Blut soll euer Zeichen sein (Originaltitel: Sommardöden, ISBN 978-3499252280, 2008)
  • Blutrecht (Originaltitel: Höstoffer, ISBN 978-3499255380, 2009)
  • Frühlingstod (Originaltitel: Vårlik, ISBN 978-3499258282, 2010)
  • Den femte årstiden (2011)
  • Vattenänglar (2012)
  • Vindsjälar (2013)
  • Jordstorm (2014)
  • Eldjägarna (2015)
  • Djävulsdoften (2016)

Sonstige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Food noir: mat, mord och myter (2004)
  • Food Junkie: livet, maten, döden (2013)

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mons Kallentoft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kallentofts Homepage, Fakta / Facts. Abgerufen am 7. Oktober 2017 (schwedisch).
  2. Debutant fick pris för thriller. Dagens Nyheter, 6. April 2001; abgerufen am 7. Oktober 2017 (schwedisch).
  3. VJ Books Presents Author Mons Kallentoft! Abgerufen am 7. Oktober 2017 (englisch).