Museumsportal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Komplett unbelegt. --Icy2008 Disk Hilfe? 21:13, 2. Nov. 2016 (CET)
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung: Abgrenzung zur klassischen Homepage und zu Digitales Museum fehlt, mehr auf Diskussionsseite.
Bitte hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Museumsportale bieten im Internet gebündelte und strukturierte Informationen über Museen.

In der Regel handelt es sich um Webportale, also virtuelle Plattformen die Informationen zu einem bestimmten Thema zusammenführen und strukturieren. Nur in Ausnahmefällen sind es Portale nach dem Verständnis/im Sinne der Informatik, sprich Anwendungssysteme, die eine Integration von separaten Einzelanwendungen, Prozessen oder Diensten leisten und beispielsweise bestehenden Museumsdatenbanken eine gemeinsame Rechercheoberfläche geben.

Manche Portale gehen über eine Beschreibung der Einrichtungen hinaus und bieten die Möglichkeit einer zentralen Recherche in den Sammlungsbeständen verschiedener Einrichtungen. Eine derartige übergreifende Museumsdokumentation setzt allerdings den Einsatz von Datenbanken und die Verwendung gemeinsamer Standards bei der Erfassung und Digitalisierung der Sammlungsobjekte voraus.

Museumsportale in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationale Museumsportale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spezialisierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu einer Anlaufstelle für europäische Recherchen hat sich seit dem 1. Mai 2005 das von dem Münchner Verlag der monatlichen Museumszeitschriften Museum Aktuell und ExpoTime! betriebene Europäische Museumsportal herausgebildet. Es enthält nicht nur nach Möglichkeit ausführliche Informationen über Museen und ihre Sammlungen (ohne Objektrecherche). Besonderheit: Alte Namen der Einrichtungen und geschlossene Museen bleiben recherchierbar. Zu rund 28.000 Einrichtungen werden Weblinks, die meisten mit Bildern und ausführlichen Beschreibungen in den Nationalsprachen oder Englisch angeboten. Daneben bietet das Portal auch weitere museumsrelevante Datenbanken (z. B. zu Dienstleistern, Museumswissenschaftlern, Sammlern, Museologen).

Unter dem Namen museum-digital betreibt das Berliner Institut für Museumsforschung seit 2009 eine Datenbank, über welche digitalisierte Museumsexponate der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Eines der wesentlichen Ziele dieses Projekts ist es, die digitalisierten Exponate der beteiligten Museen schrittweise auch über die Internet-Plattform europeana verfügbar zu machen.

Übergreifende Recherchemöglichkeit in den Sammlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das vom Bildarchiv Foto Marburg - Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte entwickelte und seit 2000 betriebene Portal „Bildindex der Kunst und Architektur“ bietet einen datenbankgestützten Zugriff auf über 450.000 in der Regel digital illustrierte Sammlungsobjekte aus derzeit 5.910 Museen, Bibliotheken, Archiven und Privatsammlungen in Deutschland und Europa (Stand Februar 2008) - beispielsweise aus dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg, der Nationalgalerie in Berlin, dem Wallraf-Richartz Museum in Köln oder der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien. Zugrunde liegt eine webbasierte Verbunddatenbank, die eine sammlungsübergreifende und kostenfreie Online-Recherche erlaubt.

Einen weiteren übergreifenden Zugang zum Museumsgut ohne thematische Einschränkung bietet das derzeit noch im Aufbau befindliche BAM-Portal (Gemeinsames Portal für Bibliotheken, Archive und Museen). Hier sind Objekte, Bücher, Archivalien und andere Kulturgüter aus ganz Deutschland nachgewiesen. Darunter befinden sich zur Zeit 247.039 Museumsobjekte (Stand 25. April 2008) aus deutschen Museen. Damit ist das BAM-Portal die zweitgrößte Datenbank für Museumsobjekte in Deutschland, die Datenbank des Deutschen Historischen Museums verfügt über ca. 600.000 Datensätze, davon werden über 550.000 für die Online-Recherche zur Verfügung gestellt und wöchentlich aktualisiert (Stand April 2014). Auch andere Museen haben ihre Objektdatenbanken bereits im Internet zugänglich gemacht. Übergreifende Projekte auf regionaler Ebene gibt es jedoch noch wenige. Am bedeutendsten sind hier die Datenbank DigiCult mit fast 18.000 Objekten, die die Online-Recherche in den Sammlungen schleswig-holsteinischer Museen erlaubt (Stand April 2008), und das Portal OPAL, das über 20.000 museale Objekte aus niedersächsischen Museen, Bibliotheken und Archiven zugänglich macht (Stand Juli 2007).