Myra Çakan

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Myra Çakan (* 31. Oktober in Hamburg[1]) ist eine deutsche Cyberpunk-Autorin und Journalistin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Myra Çakan studierte Schauspielerei und Musik und nahm unter anderem an einem Workshop über das Schreiben von Sitcom-Drehbüchern sowie an Drehbuchseminaren von Don Bohlinger und Ronald Wolfe teil.[2] Ihre Erzählung Tochter ferner Sterne wurde 1989 gedruckt.[3] Für ihren Debütroman When the Music's Over wurde sie 2000 für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert und belegte den zweiten Platz in der Kategorie Bester deutschsprachiger Roman.

Vor einigen Jahren zog sie von Hamburg nach Holm-Seppensen[4], einen kleinen Ort in der nördlichen Lüneburger Heide, wo sie als freischaffende Künstlerin und Autorin arbeitet.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romane[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dreimal Proxima Centauri und zurück, Edition Phantasia, 2011. ISBN 978-3-937897-47-9
  • When The Music's Over – Ein Cyberpunkroman, Argument Verlag, 1999. ISBN 3-88619-945-2
  • Downtown Blues, Argument Verlag, 2001. ISBN 3-88619-965-7
  • Luke Harrison – Weltraumabenteurer – Band 1: Begegnung in der High Sierra Argument Verlag, Edition Nachtbrenner, 2000. ISBN 3-88619-982-7
  • Luke Harrison – Weltraumabenteurer – Band 2: Zwischenfall an einem Regnerischen Nachmittag Argument Verlag, Edition Nachtbrenner, 2000. ISBN 3-88619-988-6

Kurzgeschichten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das kalte Licht der Sterne, Alien Contact #33/98, Edition Avalon
  • Das total verdorbene Wochenende, Die Sterne sind weiblich, Moewig Verlag 1989
  • Der Krähenmann, Jenseits des Hauses Usher, Hrsg. Markus. K. Korb, Blitz-Verlag 2002
  • Der menschliche Faktor, c’t 1/91, Computer Magazin, Heinz Heise Verlag
  • Der Raum dahinter, Alien Contact # 20/95, Edition Avalon
  • Downtown Blues, c’t 5/90, Computer Magazin, Heinz Heise Verlag Alien Contact #41/01, Edition Avalon
  • Echtzeit, c’t 11/92, Computer Magazin, Heinz Heise Verlag, Alien Contact #16/94, Edition Avalon
  • Erzähl mir mehr, c’t 2/92, Computer Magazin, Heinz Heise Verlag; Alien Contact #13/93, Edition Avalon
  • Flaschenpost, Kopernikus #15, Moewig Verlag 1988
  • Fremde Schatten Alien Contact # 37/00, Edition Avalon
  • Geh’ nicht mit Fremden, Erzählungen der phantastischen Literatur, M&W Verlag 1990
  • Hinter der Biegung des Flusses …, Alien Contact #5/91, Edition Avalon
  • Im Netz der Silberspinne, Visionen 2004, Hrsg. Helmuth W. Mommers, Shayol-Verlag 2004
  • Intergalaktische Interferenzen, Kopernikus #15, Moewig Verlag 1988, 1999 oder der Geist in der Flasche, Fabylon Verlag 1990; Alien Contact #11/92, Edition Avalon; Das Herz des Sonnenaufgangs, Edition Avalon 1996
  • Kommen Sie oft Hierher?, Alien Contact # 39/00
  • Kontakt, COM 4/89, Computer Magazin (Siemens AG)
  • Mein ganz persönlicher Weltuntergang, c’t 10/93, Computer Magazin, Heinz Heise Verlag; Alien Contact # 25/96, Edition Avalon
  • Meine unsichtbaren Gesellschafter der Einsamkeit, Das Herz des Sonnenaufgangs, Edition Avalon 1996
  • Nachtbrenner, Alien Contact 50, Alien Contact Jahrbuch 2002, Shayol-Verlag 2003
  • Odyssee im Weltraum – Protokoll eines Space Trips, Die Woche, 11. April 1997
  • Picknick mit Ixi, Sibby und Poh, Herovits Neue Welten #1/92, Edition der Gute Mensch
  • Tochter ferner Sterne, Alien Contact #7/91, Edition Avalon

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das kalte Licht der Sterne (SWR 2, 2001)
  • Der Fall Sumara Huff (SWR 2, 2005)
  • Keine Sterne über Downtown (WDR 1, 2002)
  • Landgang (WDR 1, 2004)
  • Mondbeben (SWR 2, 2005)
  • Mondgöttin 513 (SWR 2, 2003)
  • Nachtbrenner (SWR 2, 2011)
  • Schieß mich zum Mars, Liebling (WDR 1, 2006, Regie: Leonhard Koppelmann)
  • Hollywood Shootout (WDR 1, 2008)
  • Signale (Radio Bremen 2, 1999)
  • Sonnenaufgang über Tharsis (SWR 2, 2003)
  • Tanzpartner (WDR 5, 2009)
  • Trau’ keinem von der Erde (SWR 2, 2004)
  • Wartungsferien (SWR 2, 2002)
  • Xanadu (WDR, 2011)

Veröffentlichungen außerhalb Deutschlands[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hinter der Biegung des Flusses …, Eva&Co, Steirische Kulturinitiative Graz 1989
  • Ocean of Stars,The Infinite Matrix, USA Februar 2002
  • Tochter ferner Sterne, Eva&Co, Steirische Kulturinitiative Graz 1989
  • Spider's Web, The Infinite Matrix, USA März 2002
  • Studene svetlo hviezd (Das kalte Licht der Sterne), Fantazia – Nr. 13 / Januar 2000, Slowakei

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Myra Çakan. In: phantastik-couch.de. Abgerufen am 1. März 2016: „Die deutsche Cyberpunk-Autorin, Journalistin und Künstlerin Myra Çakan wurde an Halloween in Hamburg geboren.“
  2. Myra Çakan. In: edition-phantasia.de. Abgerufen am 1. März 2016.
  3. Dietmar Dath: Es gibt keinen sicheren Herkunftsort, in: FAZ, 26. September 2015, S. B2
  4. Manfred Peschel: Visionen auf Leinwand. Hamburger Abendblatt, 4. August 2005.