Das Science Fiction Jahr

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Das Science Fiction Jahr: Ein Jahrbuch für den Science Fiction Leser ist ein Almanach, in dem Sekundärliteratur vor allem zu Science-Fiction-Literatur, aber auch -Filmen, -Hörspielen, -Comics und -Computerspielen im internationalen Maßstab veröffentlicht wird. Im deutschsprachigen Raum stellt es die einzige Veröffentlichung dieser Art dar.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgänger war die von 1981 bis 1985 in zwölf Ausgaben erschienene Zeitschrift Heyne Science Fiction Magazin. Beide Veröffentlichungen wurden vom Verleger Rolf Heyne initiiert. Das Jahrbuch erscheint jährlich seit 1986 im Heyne Verlag. Neben literaturwissenschaftlichen Beiträgen erscheinen Rezensionen, Interviews, Marktberichte und Bibliografien. Jeder Jahrgang hat einen thematischen Schwerpunkt.[1][2][3][4][5][6] 1985 bis 2002 war Wolfgang Jeschke der Herausgeber, ab 2003 dann zusammen mit Sascha Mamczak und ab 2012 zusätzlich zusammen mit Sebastian Pirling. 1988 wurde Wolfgang Jeschke für Das Science Fiction Jahr der Kurd-Laßwitz-Preis (Sonderpreis) verliehen.

Das Jahrbuch 2014 war das letzte im Heyne Verlag; seit dem Jahrebuch 2015 wird es im Golkonda-Verlag weitergeführt.[7]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Neben Übersichten über die deutsche, amerikanische und britische SF-Szene, Bibliographien zu Primär- und Sekundärliteratur und zahlreichen Buchrezensionen enthält das Kompendium Beiträge zu den Medien Computer, Hörspiel und Film/TV. Dabei bewahren sich die Autoren jedoch stets die Neugier für die Gegenwart, wie die Essays über SF in der DDR, über die ‚Ars Electronica‘, Nanotechnik oder die Hohlwelttheorie beweisen. Eine wahre Fundgrube für jeden SF-Interessierten sind die Autoren-Interviews.“

Literaturkritik.de[8]

Mitarbeiter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben den Herausgebern, die gelegentlich Beiträge liefern, sind es die Stammautoren des Jahrbuches, die regelmäßig mit Artikeln und Besprechungen vertreten sind, darunter Rainer Eisfeld, Klaus N. Frick, Gerd Frey, Werner Fuchs, Linus Hauser, Hartmut Kasper, Joachim Körber, Karsten Kruschel, Michael Nagula, Wolfgang Neuhaus, Georg Seeßlen, Erik Simon, Karlheinz Steinmüller, Wolfgang Pollanz und Rüdiger Vaas sowie – zu ihren Lebzeiten – Dieter Hasselblatt und Michael Salewski.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wolfgang Jeschke: Editorial. In: Das Science Fiction Jahr 2005, S. 13–16.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christoph Dallach: Science Fiction: Mehr als Marsmännchen auf Spiegel Online von 14. September 2009, abgerufen am 6. August 2013
  2. Wolfgang Neuhaus: Science Fiction als Religionsersatz? auf Telepolis vom 17. Mai 2003, abgerufen am 6. August 2013
  3. Martin Höllmann: Das Science Fiction Jahr 2004 auf epilog.de abgerufen am 6. August 2013
  4. Nina Horvath: Das Science Fiction Jahr 2004 (Kritik) auf roterdorn.de abgerufen am 6. August 2013
  5. „Das Science-Fiction-Jahr 2012“ ist gewohnt informativ auf kriminalakte.de abgerufen am 6. August 2013
  6. Das Science Fiction Jahr 2011 auf buchtips.net abgerufen am 6. August 2013
  7. vgl. Das Science Fiction Jahr 2014, S. 8
  8. Frank Müller: Zwangsräumung der Erde. Der Heyne-Verlag legt sein Science Fiction-Jahrbuch vor auf Literaturkritik.de Nr. 7 / 8, Juli 2000 (2. Jahrgang), abgerufen am 6. August 2013